Fragen an den Arzt - Part 2

Informationen zur Eizellenspende

Die künstliche Befruchtung im Reagenzglas gilt als das bekannteste Verfahren der Reproduktionsmedizin. Seit 1978 das erste „Retortenbaby“ gesund zur Welt kam, haben mit der Methode des Nobelpreisträgers Robert Edwards Millionen Paare ihren Traum vom Wunschkind verwirklichen können. Erfahren Sie hier, was mit einer solchen Behandlung auf Sie zukommt: Was ist das Eizellenspende, was sind die Voraussetzungen und was kostet eine In-Vitro-Fertilisation?

Bei der In-Vitro-Fertilisation (IVF) findet die Befruchtung nicht im Körper der Frau statt, sondern „künstlich“ im Labor. Der Frau werden dazu befruchtungsfähige Eizellen entfernt und mit dem Samen des Mannes in einem Glasschälchen zusammengebracht. Erst nach der erfolgreichen Fertilisation in Vitro werden bis zu drei befruchtete Eizellen wieder in die Gebärmutter der Frau eingepflanzt.

Wann wird die IVF empfohlen?

Die IVF wird vor allem Frauen empfohlen, deren Eileiter in ihrer Funktion beeinträchtigt oder komplett verschlossen sind, so dass der Transport der Eizelle nach dem Eisprung auf dem Weg zur Gebärmutter behindert oder nicht möglich ist. Eine Endmetriose (Vorkommen von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter) kann die Fruchtbarkeit der Frau ebenfalls so stark vermindern, dass eine Schwangerschaft auf natürlichem Weg nicht möglich ist. Zu einer IVF können Ärzte aber auch raten, wenn:

  • eine immunologisch bedingte Unfruchtbarkeit vorliegt
  • der Mann unter Fruchtbarkeitsstörungen leidet
  • oder das Paar aus unerklärlichen Ursachen nicht schwanger wird

Der Traum vom Wunschkind

Was sind die Voraussetzungen?

Um eine In-Vitro-Fertilisation erfolgreich durchzuführen, muss die Frau eine gesunde Gebärmutter und einen regelmäßigen Monatszyklus mit Eisprung haben. Die Qualität der männlichen Spermien sollte so gut sein, dass aus dem Ejakulat genügend bewegliche Spermien gewonnen werden können.

Erfolgschancen und Kosten

Nach dem deutschen IVF-Register liegt die Erfolgsrate dieser Art der künstlichen Befruchtung zwischen 15-20 Prozent pro Behandlungszyklus. Nach der vierten Behandlung sind etwa 70 Prozent der Frauen schwanger. Der Erfolg ist dennoch nicht garantiert: Die Chancen sind von Paar zu Paar sehr unterschiedlich und von der jeweiligen Fruchtbarkeitsstörung, individuellen Gegebenheiten sowie vom Alter der Frau abhängig.

Die Kosten für Eizellenspende werden seit 2004 zu 50 Prozent von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, einige gesetzliche und private Kassen übernehmen sogar komplett die Behandlung in einer Fertilitätsklinik. Allerdings ist die Kostenübernahme an bestimmte Voraussetzungen geknüpft:

  • Der Arzt muss einen Behandlungsplan vorlegen und von der Kasse genehmigen lassen.
  • Beide Partner müssen zu Beginn der Behandlung das 25. Lebensjahr vollendet haben.
  • Die Frau darf nicht älter als 40, der Mann nicht älter als 50 Jahre alt sein.

Die Kosten einer Kryokonservierung „überzähliger“ Eizellen und Spermien werden dagegen nicht übernommen. Auch unverheiratete Paare können im Übrigen rein gesetzlich eine In-Vitro-Fertilisation durchführen lassen, dafür müssen sie in einer stabilen Beziehung leben und keiner der Partner darf mit einem anderen verheiratet sein.

 


Die richtige Matratze für gesunden Schlaf finden

In welcher Position schlafen Sie am liebsten? Und welche Körperhaltung bietet Ihnen den größten Liegekomfort? In Bezug auf die bevorzugte Schlafposition unterscheidet man drei Schlaftypen: Seitenschläfer, Rückenschläfer und Bauchschläfer. 

Die meisten Menschen nehmen aber eher eine „stabile Seitenlage“ ein, also halb auf dem Bauch liegend, mit abgewinkeltem Arm und Hand in der Nähe des Kopfes sowie angewinkeltem Knie. In dieser Position ist die Wirbelsäule zwischen Schultern und Becken leicht verdreht und die Muskulatur an der Wirbelsäule wird unterschiedlich stark belastet. Zudem wird in dieser Lage der Kopf seitlich verdreht, was im Laufe der Zeit zu Verspannungen führen kann. Diese Haltung ist also nicht optimal. Doch wie finden Sie nun eine gesündere Schlafposition mit höherem Liegekomfort? Und welche Matratze ist für Ihr Schlafverhalten richtig?

Schlafen Sie gesund

Was ist wichtig für gesunden Schlaf?

Zerwühlte Kopfkissen, starkes Schwitzen und Rückenschmerzen: Schlaf muss nicht immer nur erholsam sein. Wer auf der falschen Matratze liegt, keine optimale Schlafposition hat und auch beim Kissen daneben gegriffen hat, fühlt sich morgens – trotz ausreichender Schlafzeit – wie gerädert.

1. Die richtige Matratze wählen

Egal, wie lange sie schlafen – erholsamer Schlaf hat viel mit der Wahl der richtigen Matratze zu tun. Und die wiederum mit dem Körperbau: Sind Sie eher groß und kompakt gebaut, haben mehr Bauch als Po? Dann sind Sie der H-Typ. Oder doch eher klein bis mittelfroß, mit schlanker Taille und kräftigem Po? Dann wären sie der A-Typ  Bei Rückenschläfern sollten die Schulter und der Kopf nicht zu tief einsinken. Bei Seitenschläfern sollte die Wirbelsäule eine gerade Linie bilden. Mehr Informationen zur Wahl der richtigen Matratze finden Sie auch im neuesten Bericht von Öko Test und Stiftung Warentest.

2. Ein teurer Lattenrost ist unnötig

Die Industrie denkt sich immer etwas Neues aus – auch beim Lattenrost gibt es stets neue Entwicklungen. Experten sagen dagegen klar: "Beschränken Sie sich auf einen starren Lattenrost." Denn die Latten sollen für Belüftung unter Matratze sorgen.

3. Problemfall Kopfkissen

Das Kopfkissen bilden mit der Matratze ein System. Es soll den Kopf stützen, aber nicht abknicken. Wie hoch das Kissen sein muss, hängt von Körperbau und Schlafposition ab. Da das Kissen aber auch nicht so groß sein sollte, dass man mit den Schulter auf dem Kissen liegt, zu empfehlen ist eine Größe von 80 x 40 Zentimetern.

4. Hören Sie auf, Ihr Bett zu machen

Jeder Mensch verliert rund einen halben Liter Schweiß pro Nacht. Wer stark schwitzt, sogar noch mehr. Diese Feuchtigkeit muss verdunsten können – doch das geht nicht, wenn man sein Bett brav gemacht hat. Besser: Die Bettdecke zurückklappen, damit die Matratze lüften kann.


Was genau unterscheidet die iFH denn von herkömmlicher Verbalhypnose?

Lies Dir die üblichen werbenden Anzeigen, Postings oder Beiträge herkömmlicher Hypnotiseure doch mal genau durch…

Ängste sollen da genommen werde, Lebenshilfe, grundsätzlich natürlich Entspannung, mentale Stärke und so weiter. Alles jedoch immer recht interpretierbare und wenig konkrete Zielsetzungen sind das. Ob das auf eine unspezifische Form der Hilfe hinweist? Oder auf wenig Selbstvertrauen dieser Hypnosepraktiker? Ob die Möglichkeiten begrenzt sind? Auf jeden Fall wird mit gutem Geld bezahlt für eine Hilfe, die man am Ende vielleicht sehen wollen muss. Das ist mir zu wenig. Es fällt auch auf, dass oft etwas verklausuliert beschrieben wird der Weg läge ja quasi schon in Dir. Du müsstest ihn lediglich nutzen lernen. Ich möchte nichts verkauft bekommen das ich bereits habe. Und am Ende ist es so dass es beim Einen stärker wirken wird als beim Anderen (der mit hoher Wahrscheinlichkeit Du sei wirst, nicht wahr) Nein, Nein…

Aus meiner zweiten Profession der Sportphysiotherapie habe ich gelernt als Therapie nur zu akzeptieren was ersten deutlich messbar unterschiedlich vom Starbefund ist und zweitens acht von zehn Betroffenen hilft. Eine 50prozent-Erfolgsquote ist doch breits reinster Zufall.

In der KombinationsMethode INTEGRIERTE FUNKTIONSHYPNOSE, die hypnotische mit physikalisch-therapeutischen Techniken variabel und individuell verknüpft, treffen zwei erprobte Strategien aufeinander. Probleme mit körperlicher UND mentaler Symptomatik werden direkt behandelbar. Denn Physios haben für gewöhnlich keinen Zugriff auf die Psyche, Psychologen und Mentalcoaches hingegen fehlt genau diese Kompetenz auf dem körpertherapeutischen Sektor. Stets fehlt eine wichtige Kompetenz.

Die iFH, die sich für nervöse Unkonzentriertheit (vgl ADHS), Ausgebranntheit (vgl BurnOut), Migräne oder auch sexuelle Probleme von Männern, jungen Männern und Frauen bestens eignet ist natürlich wie geschaffen für das, was jeder Sportler braucht, der etwas erreichen will: Ein Partner für seinen Körper und den Kopf. Denn beides muss für Höchstleistungen perfekt miteinander funktionieren.

Methodenentwickler Ch Zehfuß hat nach über 20 Berufsjahren auf dem Feld der physikalischen Therapie, nach 10 Jahren Anwendung und Ausbildungserteilung in Hypnose und iFH, nach dutzenden Turniervorbereitungen und -betreuungen vom TaeKwondoWettkämpfe über FussballTurniere bis hin zum Ironman eine ganz spezifische Fachkompetenz entwickeln können, die unter deutschen Sportphysios nahezu einzigartig ist. Denn neue iFH-Behandler, denen er sein Wissen weitergibt, kommen hinzu.

Im südwestpfälzischen Pirmasens kann die Fort- bzw Ausbildung mit echter Karrierechance belegt werden:

  • die eigene Praxis im Alleinstellungsmerkmale erweitern
  • eine Praxis mit besonderer Kompetenz eröffnen und noch einige Jahre einen Quasi-Gebietsschutz nutzen
  • noch beim Entwickler selbst lernen und zur ersten Stufe der Schüler gehören und mal von Beginn einer Entwicklung an dabei sein
  • die Chance auf eine Level-1-Trainer-Ausbildung mit eigener iFH-Lizenzschule nutzen

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Gastartikel von:

Christian Zehfuß (Philantros)

Hypnotiseur, Sportphysiotherapeut

Hypnosepraxis und iFH-Schule Ch Zehfuß

Zweibrücker Str 21

66953 Pirmasens

Tel.: 06331 – 8286801




Darauf sollten Sie beim Einsetzen von Zahnimplantaten achten

Unsere Zähne spielen das gesamte Leben über eine sehr wichtige Rolle. Sobald die Milchzähne erst einmal verschwunden sind, gibt es keine zweite Chance auf gesunde Zähne, da diese sich nicht im gleichen Umfang regenerieren können wie Knochen oder Haut. Deshalb ist es wichtig, dass die Zähne gut gepflegt werden, um so lange wie möglich zu halten. Probleme mit den Zähnen gehen oft mit starken Schmerzen einher. Wer sich im Alter trotzdem ein Gebiss anfertigen lässt, weil die eigenen Zähne nicht mehr gut sind, der muss viel Zeit für das Anpassen und das tägliche Einsetzen investieren. Außerdem dauert die Eingewöhnungsphase bei vielen Patienten sehr lange, da das Gebiss nur zeitweise getragen wird. Eine beliebte Alternative sind deshalb Zahnimplantate. Worauf man dabei achten muss und warum der Zahnersatz von Fachleuten in Deutschland eingesetzt werden sollte, möchten wir in diesem Text darlegen.

Wann sind Implantate notwendig?

Natürlich sind Implantate immer erst das letzte Mittel, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt, um die echten Zähne wieder in einen gesunden und intakten Zustand zu versetzen. Doch bei den meisten Menschen ist es irgendwann soweit, dass Zahnersatz notwendig wird. Selbst bei gut gepflegten Zähnen hinterlässt die Zeit irgendwann ihre Spuren und es muss Ersatz her. Vor allem dann, wenn es sich nur um einzelne Zähne handelt, ist ein Implantat im Vergleich zu einer Brücke meist die bessere Wahl. Das begründet sich bereits durch die deutlich einfachere Pflege. Während die Brücke regelmäßig herausgenommen und gereinigt werden muss, kann das Implantat behandelt werden wie ein eigener Zahn. Auch die Frankfurter Rundschau hat sich diesem Thema umfangreich gewidmet und abgewogen, wann ein Implantat notwendig ist und in welchem Fall eine Brücke zu bevorzugen ist. Da aber jeder Patient individuell ist, sollte das natürlich nur als Orientierung genutzt werden, da die tatsächliche Einschätzung von einem Fachmann durchgeführt werden muss. Wer sich dabei unsicher fühlt, der hat natürlich auch immer die Möglichkeit eine zweite Meinung einzuholen.

Zahn Implantate

Das Ergebnis ist nur so gut wie der behandelnde Arzt

Wer sich für Zahnimplantate entscheiden hat, der muss die entstehenden Kosten ohne Zahnzusatzversicherung selbst tragen. Dabei gibt es oft Angebote, die beispielsweise im Ausland mit günstigen Preisen locken. Und auch in Deutschland gibt es einige preiswerte Angebote. Von diesen ist aber im Regelfall abzuraten, da das Ergebnis nur so gut ist wie der behandelnde Arzt und es gerade bei sichtbaren Zähnen nicht nur auf die Funktionalität, sondern auch auf die Optik ankommt. Gute Zahnzentren arbeiten deshalb mit größeren Teams, die nicht nur aus Zahntechnikern und Oralchirugen, sondern auch aus Implantologen und Prothetikern bestehen. So ist die bestmögliche Behandlung gewährleistet.

Was tun bei Angst vor dem Eingriff?

Viele Menschen haben Angst vor dem Besuch beim Zahnarzt oder in einer Zahnklinik. Dass diese bei einem größeren Eingriff oft noch verstärkt wird ist verständlich. Um den Ablauf trotzdem so einfach wie möglich zu gestalten, sollte die Angst von Anfang an kommuniziert werden. Viele Menschen schämen sich zwar dafür, doch mit diesem Problem sind sie nicht alleine und der behandelnde Arzt kann nur dann angemessen auf den Patienten eingehen, wenn er über die Phobie informiert ist. Weitere Tipps um die Angst vor dem Zahnarzt zu besiegen, haben wir hier für Sie zusammengestellt.




Strahlende, große Augen per Lidstraffung

Hängende Augenbrauen, Schlupflider oder Tränensäcke führen oft dazu, dass man älter aussieht als man sich wirklich fühlt. Dem kann man mit einem Augenbrauenlifting oder einer Ober- und Unterlidstraffung entgegenwirken. Nach einer Korrektur ist der ausdrucksstarke und frische Blick sofort wieder zurück.

Wann ergibt eine Augenlidstraffung Sinn?

Je älter der Mensch wird, desto mehr Spannkraft verliert seine Haut. Hierdurch entstehen dann Hautüberschüsse und Fältchen an den Augen. Das führt zu erschlafften Hautpartien im Bereich der Oberlider, die dadurch auf die Wimpern absinken. Dies kann aber neben der ästhetischen Einschränkung auch Einschränkungen im Sichtfeld hervorrufen. Unter dem Auge führt ein erschlafftes Gewebe dann zu Tränensäcken. Alterserscheinung können dann auch durch Make-up nicht mehr versteckt werden. Wer sich hierdurch beeinträchtigt fühlt, verliert auch schnell an Selbstbewusstsein. In solch einem Fall ist die Lidstraffung die richtige Methode nicht nur ein frisches Aussehen wiederzuerlangen, sondern auch das Selbstbewusstsein wieder zu stärken. Um herauszufinden ob solch eine Lidstraffung empfehlenswert ist, ist ein Beratungsgespräch bei einem Arzt unerlässlich. Eine pauschale Altersgrenze kann nämlich aufgrund der unterschiedlichen Hautstrukturen und Reifeprozesse nicht genannt werden. Bei Menschen die viel rauchen oder unter einer Bindegewebsschwäche leiden, kann eine Lidstraffung früher erforderlich sein als bei gesund lebenden und sportlichen Menschen. Dr. Gracia aus München ist ein Spezialist auf diesem Gebiet und kann seinen Patienten aus diesem Grund eine umfassende Beratung anbieten.

Wer eignet sich für eine Lidstraffung

Für eine Lidstraffung oder eine Behandlung der Tränensäcke ist grundsätzlich jeder Mensch geeignet. Im Vorfeld sollte allerdings abgeklärt werden ob Erkrankungen bestehen oder bestimmte Medikamente eingenommen werden müssen. Bereits kurze Zeit nach dem Eingriff können die meisten Patienten bereits mit einer Begleitung wieder nach Hause gehen, da dies ambulant durchgeführt wird. Ausreichend Ruhe unterstützt dann den Heilungsprozess. Nachdem das Arztgespräch und die umfangreiche Untersuchung durchgeführt wurden, findet dann der ambulante Eingriff in der Praxis oder Klinik statt. Hierfür ist meist auch nur eine örtliche Betäubung notwendig. Sollte der Patient es wünschen, kann auch eine Vollnarkose in Frage kommen. In der Umschlagfalte des Oberlides erfolgt dann die unauffällige Schnittführung. Bei der Unterlidstraffung etwas ein bis zwei Millimeter unter den Wimpern. Ein gleichzeitiges Augenbrauenlifting ist ebenfalls möglich und ist in einigen Fällen sogar empfehlenswert. Meist kann der Schnitt nach einer erfolgreichen Abheilung nicht mehr gesehen werden. Beim Eingriff werden überschüssige Muskel-, Haut- und Fettpartien entfernt und anschließend vernäht. Nach dem Eingriff sollten die Lider gekühlt werden. In der Regel sind weitere Nachbehandlungen nicht mehr erforderlich. Allerdings sollte der Patient auf Sonnenbäder verzichten. Bereits nach etwa fünf Tagen können schon die Fäden entfernt werden und nach zwei Wochen sind auch die Schwellungen abgeklungen. Nach dieser Zeit kann sich der Patient nun wieder sportlich betätigen und ohne Einschränkungen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

Die möglichen Risiken

Zu Komplikationen oder Risiken kann es in der Regel nur dann kommen, wenn der zu behandelnde Arzt nicht über die notwendige Kompetenz verfügt oder die OP-Bedingungen hygienisch nicht einwandfrei sind. Erfolgt der Eingriff von einem Spezialisten, sind keinen schwerwiegenden Komplikationen zu erwarten. Schwellungen der Augenlider werden immer vorkommen, diese bilden sich aber recht schnell wieder zurück. Sollte der seltene Fall eintreten, dass sichtbare Narben zurückbleiben, können diese anschließend sehr gut behandelt werden. Wird zu viel Gewebe entfernt, kann es zu hängenden Unterlidern kommen. Bei einem erfahrenen Arzt hat dies aber kein Patient zu befürchten. Es kann durch verschiedene Medikamente oder durch den allgemeinen Gesundheitszustand aber zu individuellen Risiken kommen. Aus diesem Grund ist ein Vorgespräch mit dem Arzt unerlässlich.

Fazit

Eine Augenlidstraffung kann in vielen Fällen für ein frischeres Aussehen sorgen. Allerdings sollte jeder darauf achten, diesen Eingriff nur von einem erfahrenen Arzt durchführen zu lassen.


Das böse Acrylamid und die 11 eisernen Regeln zur Krebsprävention

1. Das böse Acrylamid?

Mit dem Beginn dieser Woche ist die neue Acrylamid-Verordnung (VO (EU) 2017/2158) in Kraft getreten. Doch was ist eigentlich Acrylamid? Wie entsteht es und welches Gefahrenpotential birgt dieses kleine Molekül? All diese Fragen werden in dem folgenden Artikel behandelt.

Acrylamid ist eine gut wasserlösliche Substanz, die allerdings relativ schnell abgebaut wird (durch Bakterien und andere Chemikalien in der Umwelt) [1]. Das Molekül hat eine technische Bedeutung, kann gleichsam jedoch als unerwünschte Kontaminante in Lebensmitteln und Trinkwasser vorkommen und akut bzw. chronisch toxikologisches Potential entfalten [2]. Die tägliche Aufnahmemenge beträgt zwischen 0,4 und 3,4 µg/kg Körpergewicht, wobei Raucher zu den höher belasteten Personen zählen [3]. In Nagetieren wurde ein genotoxisches bzw. mutagenes Potential ab Konzentrationen von 30 -50 mg/kg Körpergewicht beobachtet. Bei Menschen konnte diese Wirkung bislang noch nicht verifiziert werden [1] [3]. Dagegen kann aus den aktuellen Studien kein Schwellenwert abgeleitet werden, unter dem eine erbgutverändernde oder krebserzeugende Wirkung ausbleibt [4]. Das krebserzeugende Potential des Acrylamids und seines Abbauproduktes Glycidamids ist geringer als das anderer bekannter krebserregender Stoffe (z.B. Nitrosamine oder polyaromatischen Kohlenwasserstoffe) [4]. Acrylamid wird zur Herstellung des weitestgehend ungiftigen Polyacrylamids eingesetzt. Polacrylamid wird wiederum zur Herstellung von Kunststoffen, Flockungsmitteln etc. eingesetzt. In Lebensmitteln kann Acrylamid im Zuge der sogenannten Maillard-Reaktion gebildet werden. Dabei wird die Bildung durch hohe Temperaturen (>120 °C) und Anwesenheit von reduzierenden Zuckern (z.B. Glucose), sowie v.a. der Aminosäure Asparagin forciert [2]. Aufgrund des kausalen Zusammenhangs zwischen der Zubereitungstemperatur und der Acrylamidbildung wurde die plakative Empfehlung „Vergolden statt Verkohlen“ formuliert und vielfach publiziert [5].

Insbesondere hocherhitzte Kartoffelprodukte, aber auch Biskuits, Cracker, Toast, Kaffee und Tabakrauch weisen relativ hohe Acrylamidgehalte auf. Teenager stellen aufgrund ihres besonderen Ernährungsverhaltens eine Risikogruppe hinsichtlich der Acrylamidaufahme dar [1]. Raucher haben aufgrund des hohen Acrylamidgehalts im gefilterten Hauptstromrauch (1,1-2,4 µg/ Zigarette) ein erhöhtes Risiko im Vergleich zur Restbevölkerung, welche Acrylamid fast ausschließlich mit der Nahrung aufnimmt [1]. Durch den Verzicht auf das Rauchen und Reduktion des Konsums acrylamidhaltiger Lebensmittel kann das Risiko deutlich reduziert werden. Für Lebensmittel ist aktuell kein Grenzwert vorhanden. Allerdings ist durch die Europäischen Kommission im Jahre 2011 ein Richtwertkonzept implementiert worden, das der Reduktion der erhitzungsbedingten Acrylamid-Kontamination dienen sollte. Die Richtwerte sind Empfehlungen der Europäischen Kommission [6]. Bei Überschreitungen der vorgegeben Richtwerte sollen die entsprechenden Betriebe engmaschiger kontrolliert und gleichsam ein Maßnahmenkonzept zur Reduktion des Acrylamidgehaltes eingeführt werden [7]. Diese Bestimmungen sind mit der nun neu in Kraft getretenen Verordnung verschärft worden. In Tabelle 1 sind beispielhaft betroffene Lebensmittel und deren Richtwerte aufgeführt.

Informationen zu Acrylamid

Tabelle 1, Übersicht der Acrylamid-Richtwerte für verschiedene Warengruppen [10]

Festzuhalten ist, dass bislang nur in Tieren ein krebserzeugendes Potential von Acrylamid festgestellt wurde. Im Sinne des Verbraucherschutzes wird jedoch trotzdem dazu geraten die Acrylamidaufnahme möglichst gering zu halten. Insbesondere beim Rauchen werden neben dem Acrylamid noch eine Vielzahl weiterer krebsauslösender Substanzen gebildet und freigesetzt. Dennoch sollte das Risiko einer Acrylamidbelastung nicht vernachlässigt werden, zumal erst seit 2002 die schädlichen Wirkungen von Acrylamid intensiv erforscht werden. Hier besteht demnach noch ein großes Forschungspotential.

2. Die eisernen Regeln der Krebsprävention [8]

Eine Krebserkrankung stellt für die meisten ein Horrorszenario dar. Dabei ist die Ausprägung einer derartigen Erkrankung zu ca. 60-90% eine Folge von Umwelteinflüssen (u.a. Essverhalten, Sport, Alkoholgenuss etc.) und nur zu ca. 10% genetisch vorbestimmt. Aufgrund des enormen Einflusses der Lebens- und Umweltbedingungen hat der WCRF (World Cancer Research Fund) eine Vielzahl von Studien (7000) ausgewertet, die sich mit der Krebsentwicklung und Krebsprävention befassen. Nachfolgend sind die Maßnahmen aufgelistet, die der Entwicklung einer Krebserkrankung vorbeugen können. Prävention ist immer besser als Therapie !!

  1. Schlank bleiben
  2. 30 Minuten Sport pro Tag
  3. Verzehr energiedichter (hochkalorischer) Lebensmittel meiden
  4. Pflanzliche Lebensmittel bevorzugen
  5. Verzehr von rotem Fleisch reduzieren
  6. Verarbeitetes Fleisch (geräuchert, gepökelt) meiden
  7. Konsum alkoholischer Getränke begrenzen (Alkohol löst Giftstoffe besser als Wasser)
  8. Salzkonsum begrenzen (nicht über 6 g/d)
  9. Verschimmeltes Getreide meiden (Pilzgifte v.a. Aflatoxine sind deutlich gefährlicher als z.B. Acrylamid o.ä.)
  10. Auf Nahrungsergänzungsmittel verzichten (einige NEM erhöhen das Krebsrisiko, z.B. Vitamin E oder Vitamin A bei Rauchern)
  11. Säuglinge bis zum sechsten Monat stillen (bessere Immunabwehr)

 

Dieser Gastartikel von Eric Kreuzmann geschrieben (www.pharmoos.de).

 

[1] "Acrylamid und Human- Biomonitoring," Kommission Human-Biomonitoring, Umweltbundesamt, Stellungnahme 2008.

[2] M. Sefkow. (2011, Aug.) Roempp.de. [Online]. https://roempp-thieme-de.ezproxy.uni-giessen.de/roempp4.0/do/data/RD-01-00620

[3] European Food Safety Authority (EFSA) , "Scientific Opinion on acrylamide in food ," EFSA Panel on Contaminants in the Food Chain (CONTAM) , EFSA, Parma, 2015.

[4] "Acrylamid in Lebensmitteln," Bundesinstitut für Risikobewertung, Stellungnahme 043/2011 , 2011.

[5] K.H., Elstner, P., Stephan, U. Lohs, Fachlexikon Toxikologie, 4th ed. Heidelberg: Springer, 2009.

[6] S., Schultrich, K., Monien, B., Buhrke, T., Bakhiya , N., Frenzel, F., Abraham, K. ,·Schäfer , B., Lampen, A. Andres, "Erhitzungsbedingte Kontaminanten in Lebensmitteln ," Bundesgesundheitsbl , pp. 737-744, Mai 2017.

[7] " EMPFEHLUNG DER KOMMISSION vom 8. November 2013 zur Untersuchung des Acrylamidgehalts von Lebensmitteln (Text von Bedeutung für den EWR) (2013/647/EU)," 2013.

[8] (2007) WORLD CANCER RESEARCH FUND. [Online]. http://www.wcrf.org/sites/default/files/german.pdf

[9] "VERORDNUNG (EU) 2017/2158 DER KOMMISSION vom 20. November 2017 zur Festlegung von Minimierungsmaßnahmen und Richtwerten für die Senkung des Acrylamidgehalts in Lebensmitteln,".


Gesundheit und Ernährung

Manchmal sagt ein Bild mehr als 1000 Worte. In diesem Video geht es um gesunde Ernährung, ein Thema das schon seit längerem in der Öffentlichkeit ist. Doch obwohl das Thema so wichtig ist zeigen die Zahlen der Krankenkassen, dass sich immer mehr Menschen in Deutschland ungesund ernähren – trotz Bio-Trend, trotz veganem Trend.

In diesem Video geht es um Gesundheit und Ernährung und es lohnt sich einen Blick rein zu werfen.


Pflege zu Hause

Mehr als 2,5 Millionen Menschen in Deutschland sind derzeit pflegebedürftig, wie aus den Daten der aktuellen Pflegestatistik hervorgeht und diese Pflegebedürftigen möchten Pflege zu Hause wahrnehmen. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird aufgrund der demographischen Entwicklung in den nächsten Jahren noch weiter ansteigen. Um einen Überblick über die jeweils aktuelle Pflegesituation zu erhalten, führen die Statistischen Ämter von Bund und Ländern seit Dezember 1999 im Turnus von zwei Jahren jeweils zwei Erhebungen durch: Zum einen werden stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen befragt, zum anderen aber auch die Spitzenverbände der Pflegekassen. Es lohnt sich einen Blick auf die Daten zu werfen. 

Mit zunehmendem Alter können die Pflegebedürftigen ihren Alltag nicht mehr allein bewältigen und sind auf Hilfe angewiesen. Es zeigt sich, dass 73 Prozent aller pflegebedürftigen Menschen in Deutschland die Pflege zu Hause bevorzugen, was fast 2 Millionen Menschen entspricht. Demgegenüber werden lediglich 27 Prozent der Pflegebedürftigen vollstationär in einem der insgesamt circa 13.000 Pflegeheimen versorgt. Eine Beratung zur Pflege zu Hause ist auf jeden Fall anzuraten.

Dass immer mehr Menschen Pflege zu Hause möchten, zeigt die Entwicklung in der Pflegestatistik. So ist die Zahl der Pflegebedürftigen, die durch einen ambulanten Dienst betreut werden, um 12,4 Prozent angestiegen. Ebenso ist die Zahl der Pflegebedürftigen, die ausschließlich von Angehörigen versorgt werden, überdurchschnittlich – nämlich um 11,1 Prozent – angestiegen. Zusammen mit den Betroffenen, die den Service von ambulanten Diensten in Anspruch nehmen, bedeutet das insgesamt einen Anstieg der häuslichen Pflege um 11,6 Prozent. Im Vergleich dazu ist die Zahl der Pflegebedürftigen, die vollstationär in einem Heim betreut wurden, mit 2,5 Prozent nur unterdurchschnittlich angestiegen.

Am deutlichsten erhöht hat sich der Anteil der Pflegebedürftigen in den ersten beiden Pflegegraden. Übrigens sind deutlich mehr Frauen als Männer pflegebedürftig. So lag der Frauenanteil nach den jüngsten Zahlen der Pflegestatistik aus dem Jahr 2015 bei 64 Prozent. Egal ob nun Mann oder Frau, die Pflegeleistung wird Zuhause gewünscht.

Polnische Pflegekräfte: Laut Pflegestatistik ein wichtiger Pfeiler des Pflegesystems

Weil die Betroffenen möglichst lange zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung leben wollen, ist die häusliche Pflege die wichtigste Säule des Pflegesystems in Deutschland. Dies zeigt auch die Pflegestatistik. Denn die Männer und Frauen, die vollstationär in einem Heim betreut werden, sind durchweg älter als die Pflegebedürftigen, die zu Hause versorgt werden. So waren 51 Prozent der Heimbewohner im Jahr 2015 älter als 85 Jahre, bei den Pflegebedürftigen, die zu Hause versorgt werden, lag der Anteil der über 85-Jährigen hingegen bei lediglich etwa 30 Prozent. Ob die Pflege zu Hause erfolgen kann oder nicht, hängt natürlich sehr stark vom Grad der Pflegebedürftigkeit ab: Der Anteil der Schwerstpflegebedürftigen in einem Heim beträgt 20 Prozent, während dieser in der Pflege zu Hause bei lediglich acht Prozent liegt.


Kieferorthopädische Behandlung mit Keramik-Brackets

Ein schönes Lächeln sorgt in der heutigen Zeit nicht nur für ein höheres Selbstwertgefühl, sondern erhöht auch die Chance auf Erfolg im Leben. Egal ob es nur um Schönheit oder auch eine medizinische Notwendigkeit geht, mit der Einrichtung der Zähne sollte bereits im Kleinkindalter begonnen werden. Um ein schönes Lächeln zu besitzen, wird auch häufig die Angst vor dem Zahnarzt in Kauf genommen. Laut einer Statistik der AOK wird knapp die Hälfte aller Heranwachsenden deshalb vorübergehen von einem Kieferorthopäden behandelt. Um die Zähne an die gewünschte Position zu verschieben, ist eine kieferorthopädische Behandlung mittels einer Zahnspange notwendig. Während eine herausnehmbare Zahnspange besonders bei leichten Fällen beliebt ist, kann bei schwereren Fällen auch eine fixe Zahnspange notwendig werden. Hier gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, wie z.B. kieferorthopädische Behandlungen mit Keramik-Brackets.

Die Besonderheit einer Zahnspange mit Keramik-Brackets

Es ist bewiesen, dass ein schönes Lächeln einem viele neue Chancen im Leben erschließen kann. Deshalb interessieren sich so viele Jugendliche aber auch Erwachsene für eine Zahnspange und die damit verbundene kieferorthopädische Behandlung. Obwohl der Wunsch nach einer solchen Zahnspange groß ist, soll diese dennoch unsichtbar sein. Schließlich sind Vorurteile gegenüber Zahnspangen weit verbreitet. Diese werden oft als Erotikkiller bezeichnet und schnell wird man als „Nerd“ abgestempelt.
Eine Zahnspange mit Keramik-Brackets verfolgt zwar dasselbe Ziel mit derselben Technik wie eine Zahnspange mit Metall-Brackets. Und dennoch ist diese anders. Die Brackets bestehen aus einem keramischen Material. Verbunden werden die Brackets mit einem hellen Draht. Somit ist diese fixe Zahnspange beinahe unsichtbar.
Bevor aber ein Zahnarzt mit kieferorthopädischem Schwerpunkt aufgesucht wird, sollten Erkundigungen eingeholt werden, welche Technologien in der jeweiligen Praxis zum Einsatz kommen. Je nach Wohnort sind natürlich andere Zahnarztpraxen interessant. Wer nun z.B. eine geeignete Fachpraxis im Raum Frankfurt sucht, wird in der Fachpraxis für Kieferorthopädie in Gelnhausen fündig. Neben Keramik-Brackets, werden auch Zahnspangen mit Metall-Brackets angeboten. Die drei Fach- und Zahnärzte nehmen sowohl erwachsene Patienten, als auch Kinder und Jugendliche entgegen. Durch die Standorte in Frankfurt, Nidderau und Gelnhausen, kann ein großflächiges Gebiet abgedeckt werden.

Hilfe beim Arztbesuch

Vor- und Nachteile von Keramik-Brackets

Der größte Vorteil und somit auch das „Verkaufsargument“ schlechthin, ist die optische Sichtbarkeit der Zahnspange. Denn diese erscheinen fast unsichtbar. Die Keramik-Brackets sind in der Farbe der Zähne gehalten, ebenso der Verbindungsdraht. Das keramische Material ist zudem nicht anfällig für Verfärbungen und bleibt somit während der kompletten Behandlungsdauer „unsichtbar“. Zudem ist das Material auch formstabiler als Kunststoff- oder Metall-Brackets. Hierdurch kommt auch der so gut wie einzige Nachteil ins Spiel. Da Keramik hart und spröde ist, kann ein keramischer Bracket durch eine äußere Krafteinwirkung schneller brüchig werden. Dies geschieht z.B., wenn ein härteres Material wie ein Glas an den Zahn schlagen würde. Auch das Abnehmen der Keramik-Brackets gestaltet sich als etwas schwieriger und kann im schlimmsten Fall den Zahnschmelz beschädigen.

Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung mittels Keramik-Brackets

Obwohl die Technologie der Keramik-Brackets bereits seit gut 20 Jahren existiere, wird diese erst seit den letzten Jahren häufiger verwendet. Da das Herstellungsverfahren gegenüber der Metall-Brackets um einiges aufwendiger ist, ist diese Art der Korrekturhilfe teurer. Inklusive Material-, Fertigungs- und Arztkosten, kommen Kosten in Höhe von 5.000 bis 7.000 Euro auf einen zu. Da es sich hierbei um keine Kassenlösung handelt, erhält der Patient nur von privaten Versicherungen einen Zuschuss. 


3 Tipps und Tricks gegen Angst vor Zahnärzten!

Viele Menschen fürchten sich schon seit Kindertagen vor dem Zahnarzt. Ohne Zweifel ist der Besuch beim Zahnarzt ein lästiges Thema für ein dauerhaft gesundes und vitales Lächeln. Bei einigen Menschen ist die Angst vor dem Zahnarzt so gar dermaßen groß, dass sie einen Besuch beim Zahnarzt in jedem Fall meiden. Das Gefühl der Angst wird oftmals durch die unkomfortable Situation auf dem Zahnarztstuhl ausgelöst. Dazu kommen Gerüche und Geräusche, die sich fest im Unterbewusstsein manifestiert haben und eine große Abneigung gegen den Zahndoktor entwickelt lassen haben.

Die Angst vor dem Zahnarzt und einer Zahnbehandlung ist in Deutschland so ausgeprägt wie in wenigen anderen Ländern der Welt. Dabei gibt es mittlerweile nicht mehr nur allein die Möglichkeit eine Zahnbehandlung unter Vollnarkose durchzuführen, auch gibt es verschiedene Techniken und erfolgversprechende Tipps gegen die Angst auf dem Zahnarztstuhl. So präsentiert Ihnen arzt-check24.com im Folgenden die drei besten Tipps gegen die Angst vor dem Zahnarzt.

Hilfe beim Zahnarztbesuch

Tipp 1: Offen mit der Angst umgehen und das Gespräch mit dem behandelnden Zahnarzt suchen

Wenn die Furcht vor einer Behandlung so stark ins Gewicht fällt, dass man den Besuch beim Zahnarzt um jeden Preis vermeiden will, kann ein Gespräch mit dem Zahnarzt wahre Wunder bewirken. Denn Zahnärzte werden bei einem Studium der Zahnmedizin auch auf die Angstgefühle von Patienten vorbereitet. Hilfreich ist es daher in jedem Fall einen Zahnarzt zu kontaktieren, der sich gerne die Zeit nimmt mit Ihnen alles Wichtige zu einer Behandlung im Vorfeld zu besprechen.

Bei akuten Angstzuständen und Panikattacken kann Ihnen so jeder Zahnarzt helfen. Für sehr ängstliche Personen ist es daher ratsam ganz offen mit der Angst umzugehen. Der Zahnarzt wird die Behandlung dann viel sensibler und vorsichtiger angehen, als er es ohnehin schon tun würde.

Ebenfalls sinnvoll ist es mit dem Zahnarzt ein Handzeichen zu vereinbaren, welches während einer Behandlung darauf hinweisen kann, dass ein Patient entweder Schmerzen empfindet oder nach einer kurzen Pause verlangt.

Bei großer Angst vor den Schmerzen und schmerzempfindlichen Zähnen sind Zahnärzte auch bereit eine Behandlung unter Vollnarkose oder mit Betäubungssprays durchzuführen. Hierfür gibt es spezielle Kliniken wie die Zahnklinik Dentalpark, die sich auch auf besondere Härtefälle eingerichtet hat und Ihnen die Angst vor einer Zahnbehandlung nehmen kann. Die sehr kompetenten und erfahrenen Ärzte verhelfen Ihnen so zu einer unkomplizierten Zahnbehandlung.

Tipp 2: Entspannungstechniken lernen und stressfrei zur Behandlung gehen

Eine Zahnarztphobie ist nichts für was man sich schämen müsste. Ganz im Gegenteil, wenn man offen mit der Angst umgeht und nach Lösungen für die Konfliktsituation finden will, sollte es nicht verschwiegen werden. So gibt es verschiedene Entspannungstechniken, die dabei helfen können die Angst vor dem Zahnarzt in den Griff zu bekommen. Beispielsweise können Yoga und autogenes Training ein probates Mittel sein, um eine Sitzung beim Zahnarzt problemlos und stressfrei zu überstehen. Auch hilfreich kann der Einsatz von Musik sein, der laute Bohrgeräusche im Keim erstickt und das Beklemmungsgefühl eindämmt.

Tipp 3: Ursachenforschung betreiben – wo liegt die Angst begründet?

Der Ursprung für die Angst vor dem Zahnarzt liegt meistens in den individuellen Erfahrungen bei einem Dentist. Eine schmerzhafte oder unangenehme Erfahrung kann dabei schon ausreichen, um eine Phobie zu entwickeln. Bei einem gestörten Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient kann eine Therapie zur Ergründung des Problems eine vielversprechende Lösung sein. Die Analyse mit einem Therapeuten kann so Menschen von der Angst vor dem Zahnarzt befreien und mit Training zur Stress- und Angstbewältigung vertrieben werden.