Fragen an den Arzt - Part 5

Hautausschlag durch Tattoos

Tattoos sind immer präsenter und schmücken sowohl Stars als auch Freunde oder Bekannte. Sie gelten seit Jahren als hip. Doch der Körperschmuck ist nicht ganz unriskant: Die Tinte unter der Haut ruft häufig schwere und vor allem auch dauerhafte Hautausschläge hervor.

Dieses Ergebnis kam bei einer Umfrage von 400 Tattooträgern zwischen 18 und 69 heraus. Von den Befragten hatten rund zehn Prozent teils heftige Reaktionen auf ihr Tattoo. Bei etwa  4 Prozent machte sich die Unverträglichkeit der Tinte mit einer akuten Hautreaktion schon direkt nach der Sitzung bemerkbar. Bei den anderen 6 Prozent hatten traten die Irritationen Monate oder sogar Jahre in Form von Schwellungen, Juckreiz und Hautausschlägen auf. Vermutet wird, dass der Körper sein Immunsystem aktiviert, wobei noch nicht herausgefunden wurde, wer dafür veranlagt ist.

Hautreizungen durch Tattoos

Die Farbe machts

Die Farbe hatte einen großen Einfluss darauf, wer einen bleibenden Ausschlag bekam und wer nicht. In über 40 Prozent der Fälle war rote Tinte der Auslöser für die Hautprobleme, obwohl nur 36 Prozent aller Befragten diese Farbe verwendet hatten. Die Mehrheit der Tätowierten hat Schwarz gewählt. Schwarz verursachte weniger Hautirritationen, war aber immerhin noch für ein Viertel aller Hautreaktionen verantwortlich.

Wer sich für ein Tattoo interessiert, sollte sich der Risiken bewusst sein. In den meisten Fällen können die Reaktionen zwar mit entzündungshemmenden Medikamenten behandelt werden, doch in einigen Fällen ist eine Laserbehandlung notwendig, um die Pigmente wieder aus der Haut zu entfernen. Diese Behandlung ist nicht nur teuer, sie ist oft auch schmerzhafter als das Stechen des Tattoos selbst.

 

Fehlende Vorschriften

Ärzte sehen in der nicht standardisierten Zusammensetzung der Tinte das größte Problem. Quasi in jeder Farbe können andere Inhaltsstoffe sein. Ausgenommen davon sind nur Stoffe, die generell verbotenen sind. Es ist noch nicht erforscht, ob der Hautausschlag durch bestimmte Chemikalien in der Tinte selbst oder aber durch zugesetzte Substanzen wie Konservierungsmittel oder Aufheller verursacht werden.

Hautirritationen durch Tätowierungen


Hilfe gegen Sodbrennen

Wer kennt das nicht, das Essen hat ausgezeichnet geschmeckt und jetzt gibt es noch einen leckeren Nachtisch samt Kaffee und zum Schluß noch einen kleinen Schnappi. Zuhause angekommen ist man dann müde, legt sich hin – doch nach einigen Stunden ist man wieder hellwach. Die Speiseröhre brennt vom Magen bis zum Hals hinauf: Sodbrennen! Diese Beschwerde ist sehr häufig anzutreffen. Studien haben ergeben, dass fast jeder zweite(r) Deutsche darunter leidet. Doch gibt es natürliche Mittel die zur Linderung von Sodbrennen beitragen?

Was ist Sodbrennen?

In den meisten Fällen geht Sodbrennen ganz einfach wieder vorbei, es gibt aber auch Menschen, die chronisch darunter leiden. Sodbrennen bedeutet, dass der Ringmuskel zwischen Magen und Speiseröhre nicht mehr richtig arbeitet. Dieser Muskel wirkt als eine Art Ventil zwischen Magen und Speiseröhre und schließt nicht mehr richtig. Somit kann ein Teil des Mageninhalts samt Magensäure in die Speiseröhre gelangen. Das Problem ist, dass die Magensäure zu einem großen Teil aus Salzsäure besteht. In seiner Funktion ist der Magen auf diese „Säure“ vorbereitet, die Speiseröhre jedoch nicht – Schmerzen, das sogenannte Sodbrennen, sind dann die Folge.

Ihr Medizinratgeber bei Krankheiten und Beschwerden

Gibt es natürliche Hausmittel gegen Sodbrennen?

Natürlich gibt es heutzutage gute Medikamente gegen Sodbrennen. Es gibt aber auch einige bewährte Hausmittel, diedabei helfen Sodbrennen vorzubeugen. Hier einige Tipps und Hilfe gegen Sodbrennen:

  • Essen Sie nicht zu spät zu abend, im besten Falle sollte der Magen das Essen schon wieder verdaut haben, wenn Sie sich schlafen legen.
  • Trinken Sie am besten kohlensäurefreies Mineralwasser.
  • Zur Verdünnung der Magensäure ist es empfehlenswert schon vor dem Frühstück ein Glas lauwarmes Leitungswasser zu trinken.
  • Vermeiden Sie es zu rauchen.
  • Kaffee, Alkohol und Süßigkeiten regen die Säureproduktion im Magen an. Sollten Sie öfter unter Sodbrennen leiden, dann meiden Sie diese Produkte.
  • Wenn das Sodbrennen schon eingesetzt hat: Kamillentee, Kümmeltee oder Fencheltee bieten Linderung; Pfefferminztee sollte vermieden werden.
  • Ein altes Hausrezept ist frisch gepresster Möhrensaft.
  • Sellerie als Beilage oder als Salat neutralisiert einen zu hohen Säuregehalt im Magen.
  • Verzichten Sie abends auf Fleisch und Hülsenfrüchte.
  • Eine weitere Hilfe ist es, Natronpulver in einem Glas Wasser aufzulösen und trinken bzw. einen Teelöffel Apfelessig in ein Glas Wasser zu geben und langsam zu trinken.

Sodbrennen kann wirklich sehr unangenehm sein und oft möchte man eine schnelle, unkomplizierte Hilfe. Weitere Hausmittel gegen Sodbrennen die Sie jederzeit auch zu Hause anwenden können – Hilfe gegen Sodbrennen.




Wie schlafen wir

Wenn die Augen schließen und langsam ins Lummerland hineingleiten beginnt der Schlaf – und dann wachen wir früh morgens auf. Der Schlaf ist kein Zustand, in dem alle Funktionen heruntergefahrenwerden. Im Laufe der Nacht wechseln sich Tiefschlaf- und Traumphasen ab – und zwar gleich in vier bis sechs Zyklen. Jeder Phase dauert ca. 90 Minuten. Untersuchungen haben ergeben, dass ein Schläfer im Durchschnitt 28-mal aufwacht – und  wenn die Wachphase kürzer als drei Minuten ist, man es vergisst.

 

Die Fünf Schlafphasen

  • Die Phasen 1 und 2 sind Einschlaf- beziehungsweise Leichtschlafstadien,
  • die Stadien 3 und 4 bilden die zwei Tiefschlafstadien,
  • das fünfte Stadium ist die Traumschlaf – auch REM-Phase genannt.

In welcher Phase des Schlafs man sich befindet, kann ein EEG im Schlaflabor anzeigen. Dabei werden über Elektroden die Hirnströme gemessen. Im wachen Zustand ist die Linie flach und zittrig. Das zeigt, dass die Nerven aktiv sind und miteinander kommunizieren miteinander.

Während der verschiedenen Schlafphasen sieht das Bild auf charakteristische Weise anders aus:

Einschlafen (Phasen 1 und 2): Beim Einschlafen beruhigt sich die EEG-Linie schon etwas, sie ist flacher und weniger gezackt. Der Mensch fällt in einen leichten Schlaf.

Tiefschlaf (Phase 3 und 4): Nach 20 bis 30 Minuten beginnt der Tiefschlaf. Dieie EEG-Kurve verändert sich. Es zeigen sich ruhige Wellenmuster mit tiefen Tälern. Die Phasen drei und vier unterscheiden sich dabei nur in der Tiefe der Wellen. Die erste Tiefschlafphase der Nacht die längste und dauert etwa eine Stunde. Die folgenden, von Traum- oder REM-Phasen unterbrochenen Tiefschlafphasen, verkürzen sich zum Morgen hin mehr.

Der Körper nutzt den Tiefschlaf. So schüttet er Wachstumshormone aus, die bei Erwachsenen die Regeneration der Körperzellen anregen und das Immunsystem stärken. Zudem haben Untersuchungen ergeben, dass der Tiefschlaf für die körperliche Erholung besonders wichtig ist. So entspannt sich die Muskulatur, Blutdruck und Kreislauf sinken, die Spiegel des Stresshormons Cortisol ist in dieser Phase am niedrigsten.

Traumschlaf/ REM (Phase 5): Auf jede Tiefschlafphase folgt eine Traumphase, die sogenannte REM-Phase. Die Bezeichnung REM (Rapid Eye Movement) kommt daher, dass während dieser Phase die Augen hinter den geschlossenen Lidern rollen und zucken. Das EEG ist in dieser Phase dem Wachzustand ähnlich, denn im Inneren des Kopfes laufen zahlreiche Prozesse und Träume ab. Wenn ein Schläfer in dieser Phase erwacht, kann er sich meist an seine Träume erinnern.

Den Wechsel zwischen Tiefschlaf und REM-Phase durchläuft der Mensch jede Nacht 4 – 6 mal.

Zum Ende des Schlafes macht der Körper sich bereits wieder fit für den nächsten Tag. Größere Mengen des Stresshormons Cortisol werden ausgeschüttet. Etwa eine Stunde vor dem Aufwachen gleitet der Schlafende wieder in einen leichten Dämmerschlaf, ähnlich wie während des Einschlafens.

Informationen zum Thema Schlaf und Gesundheit




Heuschnupfen

Bald beginnt sie wieder, die Heuschnupfen-Zeit. Doch was genau versteht man eigebtlich darunter?

Heuschnupfen ist eine allergische Reaktion des Körpers auf verschiedene Arten von Pollen. Die Pollen wirken dabei als sogenannte Allergene (Stoffe, die eine Allergie auslösen) die eine  immunologische Reaktion zur Folge haben. Wissenschaftliche Studien gehen mittlerweile davon aus, dass die Pollenallergie wahrscheinlich angeboren ist. Ist eine Person empfindlich dafür, führt der erste Kontakt mit einem Allergen zur Bildung natürlicher Abwehrstoffe, den Antikörpern.

Der Körper erkennt, dass die Allergene gefährlich sind. Je länger Sie allergisch sind, desto sensibler reagiert der Körper auf Allergene und bildet im Laufe der Jahre mehr Antikörper. Irgendwann erkennen Sie, dass Sie krank sind, dass irgendwas nicht stimmt. Es kommt zur ersten allergischen Reaktion. Wenn z.B. ein Kontakt mit Allergenen stattfindet (Blütenpollen im Auge), dann reagiert der Körper und bekämpft die "Krankheitserreger".

Bei einem entsprechenden Kontakt verbinden sich Antikörper und Allergen und veranlassen bestimmte Körperzellen, Botenstoffe zu produzieren, die die allergische Reaktion im Körper weitervermitteln. Bei einem solchem Botenstoff handelt es sich z.B. um Histamin. Histamin kommt überall in unserem Körper vor. Jeder von uns hat schon einmal Brennesseln angefasst, auch hier ist die Wirkung von Histamin zu spüren.
Histamin erweitert die kleinen Blutgefässe. In der Folge kommt es zu einer Rötung der Haut. Aus den Blutgefässen tritt Flüssigkeit ins Hautgewebe aus und es kommt zu einer Schwellung.

Medizinratgeber für Heuschnupfen


Bekannt sind allergische Reaktionen auch beim Kontakt der Allergene mit der Nase. Es kommt zu den typischen Symptomen des Heuschnupfens:

  • Fliesschnupfen mit wässriger Flüssigkeitsbildung
  • Verstopfte Nase durch die geschwollene Schleimhaut
  • Niesattacken
  • Juckreiz

 

In einigen Fällen sind auch die Augen betroffen:

  • Rötung
  • Juckreiz
  • Brennen
  • Lichtempfindlichkeit 
  • Tränenfluss

Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Beschwerden, die von Fall zu Fall stark variieren können, wie z.B. Juckreiz in Ohren und Mundraum, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Reizbarkeit.

In den meisten Fällen schränkt Heuschnupfen die Lebensqualität stark ein und bei besonders starken Ausprägungen kommt es auch zu Problemen, seinen Alltag zu bewältigen, den Beruf auszuüben oder Sport in der freien Natur auszuüben.




Kann ich durch Schlaf meinen Körper stärken?

Schlafmangel lässt uns nicht nur unkonzentriert, matt und gereizt werden, sondern kann in manchen Fällen sogar zu Erkrankungen führen. Das Schlafbedürfnis hängt von jedem Menschen individuell ab. Es gibt jedoch Strategien, mit einem kurzen Nickerchen die Reserven wieder aufzufüllen und Energie zu tanken.

Wer aus beruflichen oder privaten Gründen nachts zu wenig Schlaf hat, kann sich durch ein kurzes Nickerchen am Tag etwas Power zurückholen. Neueste Untersuchen aus Frankreich zeigen sogar, dass Mittagsschlaf das Immunsystem regeneriert und den Stresspegel senkt.

Ausreichend Schlaf für die eigene Gesundheit

Botenstoffe in Urin und Speichel

In den Untersuchungen wurde festgestellt, dass bereits 30 Minuten Schlaf die negativen Auswirkungen von zu wenig Schlaf ausgleichen können. Besonders durch Schlafmangel in Mitleidenschaft gezogene Botenstoffe des Körpers konnten dadurch wieder geregelt ihre Aufgaben übernehmen.

In der Studie wurden elf Männern im Alter von 25 bis 32 hinsichtlich der auftretenden Effekte eines Nickerchens auf das Immunsystem und den Stresspegel hin untersucht. Die Teilnehmer wurden dabei zwei unterschiedlichen Schlafzyklen ausgesetzt –  mit einem Erholungstag dazwischen. In beiden Fällen durften die Männer nachts nur zwei Stunden schlafen, einmal jedoch konnten sie zusätzlich am nächsten Morgen und Nachmittag für jeweils 30 Minuten ein Nickerchen machen. Wie der Körper auf diese kleine Umstellung reagiert, maßen die Forscher anhand von bestimmten Biomarkern im Speichel und Urin – darunter Interleukin-6, Katecholamine, Norepinephrine, Noradrenalin und Dopamin.

 

Stresshormone sinken

Die Ergebnisse zeigen, dass nach einer kurzen Nacht bei den Teilnehmern die Konzentration des Stresshormons Noradrenalin um das 2,5-fache angestiegen war. Die kurzen Schlafphasen am Morgen bzw. Nachmittag ließen die Werte aber wieder sinken. Noradrenalin spielt eine große Rolle bei der Stressreaktion: Es erhöht die Herzfrequenz, den Blutdruck und den Blutzucker. Auch das Immunsystem konnte von dem kurzen Powerschlaf profitieren. So normalisierten sich die Interleukin-6-Werte, wichtige Botenstoffs die das Immunsystem unterstützen.

Fazit: Ein kurzer Mittagsschlaf hilft Ihnen also nicht nur wieder fitter, konzentrierter und ausgeglichener zu sein, sondern ist auch gut für Ihre Gesundheit. Trotzdem sollten Sie darauf achten, ausreichend zu schlafen, denn über einen längeren Zeitraum führt Schlafmangel zu ernsthaften Erkrankungen.


Wie auf Potenzprobleme reagieren?

Das Wichtigste ist, dass Sie ruhig und entspannt reagieren. Wenn der Partner von sich aus auf Sie zukommt, dann nehmen Sie sich unbedingt viel Zeit für das Gespräch. Selbst wenn Sie gerade beschäftigt sind – lassen Sie es liegen und konzentrieren Sie sich voll und ganz auf Ihren Partner und sein Problem. Beim Gespräch selbst sollten Sie auf jeden Fall sachlich bleiben und nicht mit Vorwürfen kommen. Setzen Sie ihn auch nicht unter Druck oder verharmlosen das Problem. Seien Sie sich gewiss, dass der Schritt mit Ihnen zu reden ihm alles andere als leicht gefallen ist – und das dies Mut erfordert.

Seien Sie eine Hilfe für Ihren Partner. Am besten suchen Sie gemeinsam eine Lösung, denn hinter Erektionsproblemen können sich auch ernsthafte Erkrankungen verbergen. Wenn möglich, gehen Sie beide gemeinsam zu Arzt. So können Sie die Krankheitsgeschichte auch aus Ihrer Sicht erzählen und bei der Ursachenforschung helfen. Nebenbei erfahren Sie alles zur Behandlung und der möglichen Therapie aus erster Hand und sind Ihrem Partner in diesem ersten wichtigen Gespräch ein sicherer Rückhalt.

Gesundheitsratgeber - Potenzprobleme offen ansprechen und lösen

Sprechen Sie offen mit Ihrem Partner darüber und sagen Sie ihm, dass sie gern mit zum Arzt möchten um gemeinsam dieses Problem durchzustehen. Wenn Ihr Partner das nicht möchte, respektieren Sie seinen Wunsch und ziehen Sie sich nicht zurück. Ihr volle Unterstützung ist wichtig in dieser Ausnahmesituation.

Potenzprobleme sind nicht nur einfach Erektionsstörungen die Sex verhindern, sondern können auch Anzeichen ernsthafter Erkrankungen sein. Von daher sollten Sie auch an die Gesundheit Ihres Partners denken und Hilfe durch einen Arzt einholen. Nicht jeder Mann ist sofort dafür zu haben, also geben Sie ihm notfalls auch etwas Zeit. Medizin ist zwar in vielen Fällen Wissenschaft, doch gerade bei solchen Beschwerden spielt der menschliche Faktor eine große Rolle.


Depressionen durch Vitamin-D Mangel

Haben Sie das nasskalte, graue Wetter auch schon satt? Spätestens ab November, besonders aber in den Wintermonaten geht der Spiegel des Sonnenvitamins D im Körper nach unten. Neueste Studien belegen jetzt, dass es einen Zusammenhang zwischen Vitamin-D Mangel und den bekannten Winterdepressionen gibt.

Die Wissenschaftler der University of Georgia kamen dabei zu dem Schluß, dass Vitamin-D Mangel zumindest indirekt psychische Erkrankungen auslösen kann und somit auch verantwortlich ist für Depressionen. Im Folgenden 4 Fakten die diesen Schluß nahelegen.

  • Der Vitamin-D-Spiegel im Körper schwankt im Jahresverlauf. Während im Sommer die meisten Menschen einen hohen Anteil Vitamin-D im Blut haben, ist er im Winter sehr gering.
  • Schon länger durch entsprechende Studien belegt: Menschen mit Depressionen haben einen geringeren Anteil von Vitamin-D im Blut. Auch andere psychische Erkrankungen werden durch den mangel an Vitamin-D gefördert, so steigt das Risiko für eine Schizophrenie um über das 2-fache.
  • Vitamin-D spielt eine wichtige Rolle bei der Produktion von Serotonin und Dopamin. Diese beiden Stoffe stehen im Verdacht, für Depressionen verantwortlich zu sein, denn entsprechende Patienten haben zu wenig davon im Blut.
  • Im Hypothalamus gibt es viele Bindestellen für Vitamin D. Diese Hirnregion steuert vor allem unsere biologische Uhr und ist damit auch für unser Wohlbefinden verantwortlich.

 

Depressionen als Erkrankung

 

Müde und kraftlos im Alltag

Winterdepressionen werden als saisonal abhängige Depressionen (SAD) eingestuft, die jährlich wiederauftreten und dies vor allem in der dunklen Jahreszeit. In der Regel fangen Sie mit dem Beginn der Herbstmonate an und enden dann im Frühjahr. Während dieser Zeit klagen betroffene Menschen über fehlende Kraft und Energie, über Traurigkeit und fehlende Ziele. Häufig wird dann auch zu viel gegessen, vor alem Süßigkeiten, so dass auch das Gewicht zunimmt. Zu den weiteren Symptomen gehören ein erhöhtes Schlafbedürfnis und eine allgemeine Antriebslosigkeit.

Sollten diese Symptome über einen längeren Zeitraum bei Ihnen auftreten oder in den letzten Jahren mehrfach aufgetreten sein, dann suchen Sie Rat bei Ihrem Arzt. Depressionen sind eine Krankheit – und Sie können erfolgreich behandelt werden.

In den nächsten Monaten werden wir regelmässig neue Informationen auf unseren Gesundheitsportal veröffentlichen und Ihnen hoffentlich Anlaufstelle, Hilfe und Ratgeber sein.


Übergewicht durch zu volle Teller

Fast Food hat einen denkbar schlechten Ruf – zu fett, zu salzig und vor allem zu viel davon. Doch wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass es beim Asiaten um die Ecke oder beim gemütlichen Wirtshaus nicht besser aussieht, und die Mahlzeiten viel zu üppig ausfallen.

Gerade die XXL-Angebote an Pizzas, Burgern und  und Woppern, die Cola in Übermaß, schon lange stehen die Fast Food-Anbieter in der Kritik, weil sie zur ungesunden Ernährung und auch an zu viel Essen verführen. Forscher haben jedoch herausgefunden, dass es bei klassischen Restaurants gar nicht viel besser aussieht. Sie haben die Kalorienmenge normaler Restaurants mit denen von Fast Food-Anbietern und exotischen Restaurants verglichen.

Hilfe für Ihre Gesundheit - die richtige Ernährung

Krank durch falsche Ernährung

Die Liste von gesundheitlichen Risiken die durch falsche Ernährung entstehen ist lang. Von Diabetes, über Krebs bis hin zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen – viele Erkrankungen und Beschwerden sind auf die falsche Ernährung zurück zu führen. Das Fast Food damit in Zusammenhang steht ist schon lange bekannt, dass aber auch Mahlzeiten der klassischen Restaurants ungesund sind, hat bisher wenig Beachtung gefunden.

 

So haben kanadische Forscher in umfangreichen Studien Tests zum Energiewert der Mahlzeiten gemacht und dabei Erstaunliches zu Tage gefördert. Im Durchschnitt enthielt eine Mahlzeit einen Energiewert von 1128 Kilokalorien. Bei einem täglichen Bedarf von 2000 Kilokalorien ist damit schon über die Hälfte abgedeckt. Genehmigt man sich jedoch noch ein Dessert dazu, spült nebenbei noch ein Glas Cola hinunter, ist der Kalorienbededarf eines ganzes Tages gedeckt. So gut so schön, würde es sich dabei nicht um eine einzige Mahlzeit handeln.

Fettige Nahrung

In den Tests wurde auch die Zusammensetzung der Nahrung näher untersucht. Durchschnittlich 58 Gramm Fett enthielt das Essen. An den enthaltenen Kalorien war das Fett somit zu 45 Prozent beteiligt, bei einer empfohlenen Menge von 20-35 Prozent. Zusätzlich war der größte Teil davon ungesättigte Fettsäuren, die alles andere als gesund sind.

Das Salz ungesund ist steht schon länger fest. In den Restaurants hat sich das aber noch nicht herumgesprochen. In 80 Prozent der Mahlzeiten war bereits die empfohlene Höchstmenge von 1500 Milligramm Natrium pro Tag enthalten. Bei 50 Prozent der Mahlzeiten gab es bereits eine Überversorgung. Durchschnittlich 2279 Milligramm Salz – Ihr Blutdruck wird sich bedanken. Fazit also "Im Durchschnitt enthielt eine einzelne Mahlzeit mehr als eine ganze Tagesration Salz und fast die gesamte Ration an Fett, die für den Tag empfohlen wird", warnen die Forscher.

Wie üppig die Mahlzeiten hingegen ausfilene, war von Küche zu Küche recht verschieden. Der Japaner macht es eher bescheiden, die Italienische Küche tischt eher üppig auf. Oft reicht dort schon ein einziger Teller um den ganzen Tagesbedarf zu decken.

Gesunde, italienische Küche

Achten Sie auf kleinere Portionen

In Deutschland sieht die Lage im großen und ganzen nicht anders aus. Ilse Aigner, ehemalige Bundesverbraucherschutzministerin, rief zu kleineren Portionen in Restaurants und Kantinen auf. Zwar ging es in ihrem Aufruf weniger um die gesunde Ernährung und mehr um die Eindämmung der Wegwerf-Gesellschaft, aber kleinere Portionen seien auch besser für die Figur und die Gesundheit.

Achten Sie bei Ihrem nächsten Restaurant-Besuch darauf, wie groß die Portionen ausfallen. Größere Portionen verführen dazu auch mehr zu essen – und das ist eben ungesund. Auch wenn es dem menschlichen Geist widerstrebt etwas auf dem Teller zu lassen, um Ihrer Gesundheit zu helfen ist es besser.




Diagnose Thrombose

Thrombosen können lebensgefährlich sein, vor allem dann, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt werden. Denn sie bergen die Gefahr von Komplikationen, wie der gefürchteten Lungenembolie. Umso wichtiger ist, dass jeder weiß, welche ersten Anzeichen möglicherweise auf eine Thrombose hindeuten können.

Besonders häufig tritt die Thrombose in den Beinen auf. Eine tiefe Beinvenenthrombose beispielsweise wird durch ein schmerzhaftes Ziehen im Bein, durch schwere, sich prall anfühlende und geschwollene Beine gekennzeichnet. In der Beinvene hat sich möglicherweise ein Blutgerinnsel gebildet, denn nichts anderes ist eine Thrombose. Allerdings liegt die betroffene Vene bei der tiefen Beinvenenthrombose nicht direkt unter der Haut, sondern tiefer im Bein. Betroffen von den Schmerzen, die sich teilweise wie ein Muskelkater anfühlen, sich im Laufe der Zeit aber verschlimmern, sind häufig Unterschenkel, Oberschenkel und Leiste. In der Regel treten die Schmerzen wie aus heiterem Himmel auf.

Die klassischen Symptome zeigen sich sowohl morgens als auch abends, je nach Patient. Zudem lassen die Schmerzen nach, wenn man die Beine hochlegt. Wird das Bein auffällig warm oder verfärbt sich die Haut gar ins Bläuliche, können das weitere Hinweise auf eine tiefe Beinvenenthrombose sein. Gerade zu Beginn der Erkrankung können die Symptome auch gänzlich fehlen, deshalb sollten bereits bei den ersten Anzeichen entsprechende Maßnahmen ergriffen und der Arzt aufgesucht werden. Nur wenn die Diagnose und Behandlung rechtzeitig erfolgen, kann der Thrombose noch effektiv entgegengewirkt und Komplikationen vermieden werden.

Welche Ursachen sind für die Beinvenenthrombose verantwortlich?

Die Beinvenenthrombose lässt sich oft nach längerem Bewegungsmangel feststellen. Wer also mehrere Stunden im Flugzeug oder im Bus gesessen hat oder mit Gipsbein im Bett liegt, der ist stärker gefährdet, eine Thrombose zu erleiden. In diesen Fällen haben die Beinvenen eine schwerere Arbeit zu verrichten, das Blut fließt dadurch langsamer zurück zum Herzen und staut sich. Dabei können die Blutplättchen verkleben und es entsteht ein Gerinnsel, der so genannte Thrombus. Dieser verstopft die Vene und engt sie ein.

Weitere Ursachen für die Beinvenenthrombose sind zum Beispiel zu geringe Flüssigkeitsaufnahme oder vorhandene Blutgerinnungsstörungen. Auch durch das Rauchen oder die Einnahme von Hormonpräparaten, wie der Antibaby-Pille, wird das Risiko für die Thrombose erhöht. Gleiches gilt bei vorhandenen Krampfadern, die noch nicht behandelt wurden. In der Regel entsteht die Thrombose jedoch erst, wenn mehrere der genannten Risikofaktoren aufeinander treffen.

Was sollte ich tun, wenn Anzeichen für eine Thrombose vorliegen?

Wer an sich selbst die ersten Anzeichen einer Thrombose feststellt, sollte möglichst Ruhe bewahren. Wichtig ist es jetzt, das Bein so wenig wie möglich zu bewegen und es hoch zu lagern. Übermäßige Anstrengungen sollten vermieden werden. Bei nächtlichen Beschwerden kann man guten Gewissens die Notaufnahme besuchen, treten die Probleme tagsüber auf, kann direkt der Hausarzt konsultiert werden.

Sobald die Diagnose Thrombose steht, wird eine medikamentöse Behandlung eingeleitet. Meist werden dabei Blutverdünner gegeben, so dass der Thrombus sich auflöst. Dann ist allerdings bei anderen medizinischen Behandlungen Obacht zu geben, ebenso wie bei blutenden Wunden.

 


Vorsorgeuntersuchungen für Jugendliche

Wenn man jung ist, verschwendet man kaum einen Gedanken daran, krank zu sein geschweige denn an Vorsorgeuntersuchungen. Dabei kann es gar nicht schaden, in regelmässigen Abstanden sich vom Arzt durchchecken zu lassen und somit Gesundheitsrisiken vorzubeugen.

Die Vorsorgeuntersuchung J1

Alle Krankenkassen zahlen für Jugendliche im Alter zwischen 12-14 Jahren die Vorsorgeuntersuchung J1. Dabei wird zunächst der Körper untersucht, d.h. die Körpergröße und das Körpergewicht kontrolliert, überprüft ob alle notwendigen Impfungen gemacht wurden, sopwie Proben von Blut und Urin analysiert.

Zudem wird die sexuelle Entwicklung überprüft, der Zustand der Organe, des Skeletts und der Sinnesorgane (Hören, Sehen). Er kann auf diese Weise recht schnell festellen, ob ein schneller Wachstumsschub zu Fehlhaltungen geführt hat. Im Gespräch kann der Arzt auch auf die seelische Gesundheit achten, ob es Anzeichen einer Depression gibt oder für Essstörungen. Gerade in der Pubertät können diese Erkrankungen häufiger auftreten.

Für Jugendliche ist wichtig zu wissen, dass Sie bei dieser Untersuchung auch ganz offen Fragen zur Sexualität, zur Verhütung, Rauchen oder Drogen stellen können. In solchen Gesprächen müssen die Eltern nicht dabei sein und wie bei jedem Arzt unterliegen diese Gespräche der ärztlichen Schweigepflicht.

Die Vorsorgeuntersuchung J2

Als weiterführende Vorsorgeuntersuchung für Jugendliche zwischen 16-17 gibt es die J2. Hier geht es mehr um das Erkennen und Behandeln von Pubertäts- und Sexualitätsstörungen, von Haltungsschäden und Kropfbildung. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Diabetes-Vorsorge, da diese Stoffwechselkrankheit das weitere Leben nachhaltig mitbestimmen kann. Im Vergleich zur J1 bezahlen allerdings nicht alle Krankenkassen die J2. Im Zweifelsfall sollte man sich also erkundigen, ob die Kosten übernommen werden.