Fragen an den Arzt

So können Raucher das Gesundheits-Risiko reduzieren

Zusammenfassung: Mit Glimmstengeln haben E-Zigaretten nichts zu tun. Sie verbrennen keinen Tabak, sondern verdampfen Flüssigkeiten, die wahlweise Nikotin enthalten oder nicht. Da dabei weniger krebserregende Substanzen entstehen, raten Experten Rauchern schon länger umzusteigen. Neue Studien geben ihnen Recht.

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Studien zeigen es: E-Zigaretten sind gesünder

Vor vier Jahren erschien schon einmal ein Cochrane-Gutachten über E-Zigaretten als Mittel zur Raucherentwöhnung. Damals lagen nur 15 Studien zum Thema vor. Heute sind es bereits 50.

Es gibt inzwischen mehr Forschung auf diesem Gebiet. Und auch einige zusätzliche Studien, die als die verlässlichsten gelten. Man nennt sie randomisierte Kontrollstudien. Und jetzt gibt es stärkere Belege dafür, dass E-Zigaretten dabei helfen können, das Rauchen aufzugeben.

Zehn Prozent der Raucher verzichten dank E-Zigaretten auf Tabak

Die meisten der analysierten Studien stammen aus den USA, aus Großbritannien und Italien, keine einzige aus Deutschland. Die Cochrane-Gutachterinnen und Gutachter leiten daraus ab: Wenn Tabakraucher Nikotin-Pflaster oder -Kaugummis nutzen, um das Qualmen aufzugeben, also die üblichen Mittel zur Entwöhnung, dann führt das nur in sechs von hundert Fällen zum Erfolg. Entscheiden sie sich dagegen für E-Zigaretten mit Nikotin, dann schaffen es zehn von hundert Raucherinnen oder Rauchern, keinen Tabak mehr anzurühren.

Sind E-Zigaretten gesünder als normale Zigaretten?

Das mag erst einmal nach keiner besonders hohen Zahl klingen. In einer perfekten Welt würde jeder, der es will, einfach mit dem Rauchen aufhören. Aber in der Realität ist das äußerst schwierig. Deshalb macht es schon einen Unterschied, wenn zehn von hundert Rauchern aufhören und nicht nur sechs. Denn das ist das Beste, was sie für ihre Gesundheit tun können.

Offenbar kommt es auf das Nikotin an. Denn E-Zigaretten, die es nicht freisetzen, schneiden kaum besser ab als Nikotinpflaster und -kaugummis.

Ob langfristige Nebenwirkungen drohen, ist noch unklar

In den Studien seien bisher keine bedenklichen Nebenwirkungen durch das Dampfen von E-Zigaretten aufgefallen

Die E Zigarette von TastE-smoke wurden gut vertragen, ernste Gesundheitsschäden traten nicht auf – was man allerdings nur für die kurzen Zeiträume der Studien sagen kann. Die große Frage ist: Was passiert, wenn man E-Zigaretten langfristig nutzt? Darauf kann das Gutachten keine Antwort geben. Studien, die dies bewerten, laufen im Allgemeinen sechs oder vielleicht zwölf Monate. Längere Datenreihen stehen im Moment nicht zur Verfügung.

Sie würde Rauchern durchaus E-Zigaretten empfehlen, wenn sie mit Nikotin-Pflastern oder -Kaugummis nicht klarkommen, sagt die Harvard-Professorin. Das Gesundheitsrisiko beim Dampfen sei sicher geringer als das durchs Rauchen.

Dampfen ist gesünder als Rauchen – aber gesund ist es nicht

In einem neuen Übersichtspapier aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum liest sich das nicht anders. Das DKFZ betont aber auch, E-Zigaretten seien keineswegs harmlos. Was man halt noch nicht weiß: Wie viel weniger schädlich sie letztendlich sind. Also, wenn Raucher auf E-Zigaretten umsteigen, dann kann es sein, dass sie ihr Schädigungspotenzial deutlich reduzieren. Sie sollten dann langfristig natürlich auch mit den E-Zigaretten aufhören, weil die wahrscheinlich auch eine gewisse Gesundheitsgefahr bergen.

Genau lässt sich das aber noch nicht sagen, denn es gebe bisher keine entsprechenden Langzeitstudien. Auf der anderen Seite ist es auch so, dass eben für Nichtraucher, insbesondere für Jugendliche, E-Zigaretten überhaupt nicht geeignet sind. Weil für diejenigen, die sonst keinen Rauch inhalieren, natürlich alles andere eine Gesundheitsgefährdung darstellt.

E-Zigaretten als Entwöhnungshelfer

Inzwischen versuchen Fachleute die E-Zigaretten stärker als geeignete Ausstiegshilfen vom Rauchen zu propagieren. Sie verringerten schon heute die Zahl der Raucherinnen und Raucher und die Gesundheitsrisiken, die mit der Tabakzigarette verbunden seien: Bei den E-Zigaretten wird ja nur ein Liquid erhitzt und eben nicht verbrannt. Das ist der wesentliche Unterschied. Und dieser wesentliche Unterschied führt eben dazu, dass die Risiken überschaubar sind. Es ist nicht gesund, zu dampfen, aber es ist weit, weit weniger schädlich als das Rauchen.

Vielen Rauchern sei das allerdings gar nicht bewusst. Die Mehrzahl der Bevölkerung geht noch immer davon aus, dass die E-Zigarette genauso schädlich sei oder sogar noch schädlicher als die Verbrennungszigarette. Und das ist natürlich eine Fehlinformation!

Die E-Zigarette ist immer noch hochumstritten, aber eigentlich sind sich die Fachleute weitgehend einig: Rauchern kann sie helfen, auszusteigen und ihr Gesundheitsrisiko zu senken – Nichtraucher sollten lieber die Finger davon lassen!


„Brazilian Butt Lift“ – Methode und Risiken der Po-Vergrößerung

Zusammenfassung: Für eine Po-Vergrößerung unters Messer? Tatsächlich gibt es eine Beauty-OP, die Kniebeugen überflüssig machen will: „Brazilian Butt Lift“ heißt der Eingriff, bei dem Eigenfett in den Hintern gespritzt wird. Was genau dabei passiert, welche Risiken, welche Vorteile es gibt, erfahren Sie im folgenden Artikel.

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Was ist ein „Brazilian Butt Lift“?

Nach wie vor gehören Oberlidstraffungen, Fettabsaugungen und Brustvergrößerungen zu den beliebtesten Schönheits-OPs in Deutschland. Angeregt durch das Vorbild südamerikanischer Strand-Schönheiten interessieren sich jedoch immer mehr Frauen für einen chirurgischen Eingriff am Po. Dabei handle es sich um eine Technik, die das Beste der Techniken Fettabsaugung und ,Eigenfettbehandlung. Man gleicht die Körperproportionen an, indem Fett aus störenden Depots an Taille oder den Innen- oder Außenseiten der Oberschenkel entnommen wirdl. Das entnommene Fett werde gereinigt, aufbereitet und anschließend für den gewünschten Lift-Effekt in den oberen Po gespritzt. Das Ergebnis sei ein sichtbar prallerer und angehobener Po.

Ausreichend Eigenfett muss vorhanden sein

Grundsätzlich kann sich jeder dem Brazilian Buttock Lift unterziehen, der gesund ist und bei dem alle sportlichen Bemühungen keinen Erfolg gezeigt haben. Trotzdem bleibt festzustellen, dass ein ästhetischer Eingriff eine Operation ist, die unbedingt und ausschließlich von einem Experten und erst nach Abwägung aller gesundheitlichen Risiken durchgeführt werden sollte. Wer zu schlank ist, für den sei das Lifting nicht geeignet, da genügend Eigenfett zur Behandlung vorhanden sein müsse. Mit fremdem Fett kann der Effekt leider nicht herbeigeführt werden, da es wie bei einer Organspende vom Körper abgestoßen werden könnte.

Ein schöner Po mit Brazilian Butt Lift

Wie läuft die Po-Vergrößerung ab?

Bei der Operation wird im ersten Schritt Eigenfett an den geeigneten Stellen abgesaugt. In der Regel sind das meist der Bauch, der Rücken, die Beine oder die Hüften. Die Menge variiert dabei zwischen 300 bis 350 Milliliter pro Gesäßhälfte. Im nächsten Schritt wird das Fett gereinigt und aufbereitet. Bei der Behandlung wird die Flüssigkeit konzentriert, sodass besonders viele Fettzellen vorhanden sind. Im letzten Schritt wird das Eigenfett in den Po injiziert. Das „Brazilian Butt Lift“ kann zwar ambulant und in Dämmerschlafnarkose durchgeführt werden, findet vorzugsweise und in den meisten Fällen aber in Vollnarkose statt und kann je nach Umfang bzw. Absaugmenge bis zu 4 Stunden dauern. Nach der Behandlung empfiehlt der Chirurg eine Woche häusliche Ruhe.

Drei Wochen auf dem Bauch schlafen

In den folgenden drei Wochen sollte die Patientin nur auf dem Bauch schlafen und den Po so wenig wie möglich belasten, sonst könne es zu einer Verschiebung der Fettzellen kommen und der Rundungs-Effekt werde wortwörtlich zerdrückt. Und auch danach sollte darauf geachtet werden, nicht zu lange am Stück zu sitzen und im Büroalltag immer wieder zu stehen und sich nur langsam fortzubewegen. Sport dürfe nach etwa vier bis sechs Wochen wieder ausgeübt werden. Werden alle diese Dinge beachtet, dann könne der Effekt des Brazilian Butt Lifts mehrere Jahre anhalten.

Wie riskant ist ein „Brazilian Butt Lift“?

Insgesamt zählt das Brazilian Butt Lift zu den anspruchsvolleren Operationen, die in die Hände eines erfahrenen, versierten plastischen Chirurgen gehören. Wie bei jedem Eingriff gibt es allgemeine Risiken einer Wundinfektion oder Thrombose, denen mit Antibiotikum und blutverdünnenden Spritzen entgegen gewirkt werden kann. Daneben können nach der Operation blaue Flecken oder Schwellungen am Gesäß auftreten, die jedoch nach wenigen Tagen bis Wochen von selbst wieder abheilen.

Nicht zu unterschätzen ist jedoch die sogenannte Thromboembolie oder auch Fettembolie, bei der es bei falscher chirurgischer Handhabung mit der Injektion von großen Fettmengen in den Gesäßmuskel, neben die darin liegenden großen Beingefäße zu Verletzungen von Gefäßen kommen kann, und sich somit größere Mengen von Fett in die Venen hineindrücken können. Die so herbeigeführte Lungenembolie kann schwerwiegende Folgen haben. Um dies zu vermeiden weist der Facharzt darauf hin, dass die injizierte Fettmenge unbedingt den Körperproportionen angepasst werden muss, um eine Überfüllung und damit einen Überdruck im Gewebe zu vermeiden. Zudem ist auch die Position der Injektionen wichtig, um eine Fettembolie vorzubeugen. Hier ist besonders darauf zu achten, das Fett nicht in die drunterliegende, tiefliegende Muskulatur mit den Gefahrenzonen der großen Gefäße zu injizieren, sondern das Fett in die über der Muskulatur und unter der Haut liegenden Fettgewebszone einzubringen.

Noch besser: Sport machen!

So simpel der Eingriff auch erscheinen mag, mit Kosten zwischen 4000 bis 6000 Euro ist er nicht ganz billig und die Unannehmlichkeiten des Heilungsprozess sind nicht zu unterschätzen. Eine OP sollte immer der letzte Schritt sein. Entsprechend gelt es, dass Ärzte ihre Patientinnen beraten. Generell gilt es, den inneren Schweinehund zu überwinden und es erst einmal mit Sport zu versuchen: Auch mit dem gezielten und sehr regelmäßig durchgeführten Trainings des Gluteus maximus, dem größten Gesäßmuskel, kann ein schönes Lifting erzielt werden. Und günstiger ist es allemal.




Corona-Impfung: Diese Nebenwirkungen traten bisher auf

Zusammenfassung: Ende Dezember 2020 wurden die ersten Menschen in Deutschland gegen das Coronavirus geimpft. Seitdem protokollieren Gesundheitsbehörden die Nebenwirkungen der mittlerweile drei auf dem Markt befindlichen Impfstoffe. Zu den weitaus häufigsten gehören eher harmlose Impfkomplikationen, aber auch schwerere Nebenwirkungen traten auf.

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Stand der Impfungen in Deutschland

Bei 3.967.246 Impfungen (Stand 12. Februar 2021) kam 3.848.994 Comirnaty von Biontech/Pfizer zum Einsatz und 86.967-mal der COVID-19-Impfstoff Moderna. Seit Kurzem ist auch ein Covid-19-Impfstoff der Firma AstraZeneca in Deutschland auf dem Markt. Er wird momentan bei Personen unter 65 Jahren eingesetzt, weil zur Wirksamkeit bei älteren Menschen noch nicht genügend Daten vorliegen. Bisher wurden 31.285 Dosen davon verimpft.

Insgesamt berichtet das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) über 7.690 aus Deutschland gemeldete Verdachtsfälle von Nebenwirkungen oder Impfkomplikationen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung. 1.178 davon wurden als schwerwiegend eingestuft. Zulassungsstudien des Impfstoffes von Biontech/Pfizer deuten an, dass nach der zweiten Impfdosis Nebenwirkungen vermutlich mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auftreten als nach der ersten, ebenso bei jüngeren Menschen unter 55 Jahren. Das berichtete die Pharmazeutische Zeitung.

Häufige Nebenwirkungen halten nur kurz an

Die häufigsten Impfreaktionen sind eher harmlos, dauern nur wenige Stunden bis Tage an und lassen sich gut mit schmerz- und fiebersenkenden Arzneimitteln behandeln. Sie unterscheiden sich je nach Impfstoff: Bei dem Biontech/Pfizer-Präparat handelte es sich bei knapp acht Prozent der gemeldeten Nebenwirkungen um Kopfschmerzen und bei etwa sieben Prozent um Fieber. Beim Moderna-Impfstoff stehen Ausschlag mit knapp zehn Prozent der Komplikationen und Schmerzen an der Impfstelle mit knapp acht Prozent im Vordergrund. Die häufigsten Nebenwirkungen dieser beiden Impfstoffe sind in der Tabelle unten aufgelistet.

Diskussionen über AstraZeneca-Impfstoff

Beim AstraZeneca-Präparat wurden bisher erst wenige Fälle von Nebenwirkungen gemeldet. Offenbar treten vorübergehende Impfreaktionen jedoch anteilig häufiger auf als bei den beiden anderen Impfstoffen. Etwa 24 Prozent der Impfreaktionen bestanden in grippeähnlichen Symptomen. Fieber machte etwa 16 Prozent aus. Bei den bisher in Deutschland gemeldeten Reaktionen handele es sich laut PEI „um bekannte und in der Fachinformation aufgeführte systemische, vorübergehende unerwünschte Reaktionen wie Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Muskel- und Gliederschmerzen und allgemeines Krankheitsgefühl, die insgesamt als Grippe-ähnliche Beschwerden zusammengefasst werden können“. Diese Reaktionen treten kurz nach der Impfung auf und seien nicht mit schwereren oder länger andauernden Erkrankungen verbunden.

Schwerwiegende Nebenwirkungen sind sehr selten

Auch wenn die häufigsten Nebenwirkungen harmlos und vorübergehend sind, kommt es in sehr seltenen Fällen auch zu schweren unerwünschten Reaktionen wie der sogenannten Anaphylaxie. Seit dem Impfstart in Deutschland bis zum 12. Februar 2021 traten laut PEI bei dem Impfstoff von Biontech/Pfizer 76 Fällen auf. Bei dem Impfstoff des US-Konzerns Moderna wurde in Deutschland bisher zwei, bei AstaZeneca ein Anaphylaxie-Fall berichtet. In den USA traten 4,7 Fälle pro 1 Million Comirnaty-Impfungen bei insgesamt mehr als 9,9 Millionen verimpfter Dosen und 2,5 Fälle pro 1 Million Impfdosen für den COVID-19-Impfstoff Moderna bei mehr als 7,6 Millionen Impfungen auf.

Vereinzelt wurde auch über Todesfälle berichtet. Bis zum 12. Februar 2021 verstarben 96 Personen an einer ungeklärten Ursache im Zeitraum von wenigen Stunden bis zu 22 Tage nach der Impfung. Diese Zahl übersteigt jedoch nicht den Wert, der statistisch im selben Zeitraum in dieser Altersgruppe zu erwarten ist.

Insgesamt betrachtet sind schwerwiegende Nebenwirkungen sehr selten und der Nutzen einer Impfung gegen Covid-19 überwiegt deutlich den Risiken. Zur selben Einschätzung gelangte auch die Europäische Arzneimittelagentur EMA in ihrer Auswertung vom 28.1.2021 zu Comirnaty. Sie sieht darüber hinaus keine Anhaltspunkte für bisher unbekannte Risikofaktoren.

Die 10 häufigsten Nebenwirkungen

  • Kopfschmerzen
  • Fieber
  • Schmerzen an der Impfstelle
  • Schüttelfrost
  • Ermüdung
  • Grippeähnliche Erkrankung
  • Schmerzen in einer Extremität
  • Muskelschmerzen
  • Schwindelgefühl
  • Schwäche



Corona: Warum das Tragen von Masken Sinn macht

Zusammenfassung: Das Covid-19 Virus hat uns nach wie vor fest im Griff. Über den Sinn von Masken wird immernoch gestritten, oder neueste Studien haben den positiven Effekt bestätigt. Waraum das Tragen von Masken sinnvoll ist, wer sie tragen sollte und wer nicht, erfahren Sie im folgenden Artikel.

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Ihre Maske schützt Ihre Umgebung

COVID-19 verbreitet sich hauptsächlich von Person zu Person über Atemtröpfchen. Atemtröpfchen wandern in die Luft, wenn Sie husten, niesen, sprechen, schreien oder singen. Diese Tröpfchen können dann in den Mündern oder Nasen von Menschen landen, die sich in Ihrer Nähe befinden, oder sie können diese Tröpfchen einatmen.

Masken sind eine einfache Barriere, um zu verhindern, dass Ihre Atemtröpfchen andere erreichen. Studien zeigen, dass Masken das Sprühen von Tröpfchen reduzieren, wenn sie über Nase und Mund getragen werden.

Sie sollten eine Maske tragen, auch wenn Sie sich nicht krank fühlen. Dies liegt daran, dass mehrere Studien herausgefunden haben, dass Menschen mit COVID-19, die niemals Symptome entwickeln (asymptomatisch) und diejenigen, die noch keine Symptome zeigen (prä-symptomatisch), das Virus immer noch auf andere Menschen übertragen können. Die Hauptfunktion des Tragens einer Maske besteht darin, die Menschen in Ihrer Umgebung zu schützen, falls Sie infiziert sind, aber keine Symptome zeigen.

Es ist besonders wichtig, eine Maske zu tragen, wenn Sie nicht in der Lage sind, mindestens 1.5 Meter von anderen entfernt zu bleiben, da sich COVID-19 hauptsächlich unter Personen ausbreitet, die in engem Kontakt miteinander stehen (innerhalb von ungefähr 1.5 Meter).

Ihre Maske bietet Ihnen einen gewissen Schutz

Eine Stoffmaske bietet Ihnen auch einen gewissen Schutz. Wie gut es Sie vor dem Einatmen des Virus schützt, hängt wahrscheinlich von den verwendeten Stoffen und der Herstellung Ihrer Maske ab (z.B. Art des Stoffes, Anzahl der Stofflagen, wie gut die Maske passt). Und eine Maske muss nicht langweilig sein. Unter www.masken-bedrucken.de gibt es eine große Auswahl an tollen Motiven.

Wer sollte eine Maske tragen

Jeder, der 2 Jahre oder älter ist, sollte in öffentlichen Einrichtungen und in der Nähe von Personen, die nicht in seinem Haushalt leben, eine Maske tragen.

Tragen Sie eine Maske, wenn Sie sich um jemanden kümmern, der an COVID-19 erkrankt ist (ob zu Hause oder in einem Umfeld außerhalb des Gesundheitswesens). Wenn Sie an COVID-19 erkrankt sind oder glauben, COVID-19 zu haben, tragen Sie eine Maske, wenn Sie mit anderen Menschen oder Tieren zusammen sein müssen, auch zu Hause. Das RKI erkennt, dass es bestimmte Fälle gibt, in denen das Tragen einer Maske möglicherweise nicht möglich ist. Berücksichtigen Sie in diesen Fällen Anpassungen und Alternativen.

Wer sollte keine Maske tragen

Masken sollten nicht von getragen werden:

  • Kinder unter 2 Jahren
  • Jeder, der Schwierigkeiten beim Atmen hat
  • Jeder, der bewusstlos, handlungsunfähig oder anderweitig nicht in der Lage ist, die Maske ohne Hilfe zu entfernen

Das Tragen von Masken kann für manche Menschen mit sensorischen, kognitiven oder Verhaltensproblemen schwierig sein. Wenn sie eine Maske nicht richtig tragen können oder eine Maske nicht tolerieren können, sollten sie keine tragen, und Anpassungen und Alternativen sollten in Betracht gezogen werden

Maskenanpassungen und Alternativen

Es ist anerkannt, dass das Tragen von Masken möglicherweise nicht in jeder Situation oder bei manchen Menschen möglich ist. Diejenigen, die keine Maske tragen können, werden aufgefordert, das virtuelle Engagement nach Möglichkeit zu priorisieren. Für persönliche Aktivitäten haben wir einige Beispiele bereitgestellt, wie Sie das Tragen einer Maske einfacher machen und wie Sie die Verbreitung von COVID-19 verringern können, wenn Sie keine Maske tragen können.

Situationen, in denen das Tragen einer Maske möglicherweise nicht möglich ist

Achten Sie darauf, physische Distanz zu anderen zu halten, wenn Sie keine Maske tragen können.

Essen

Das RKI empfiehlt, beim Essen in einem Restaurant eine Maske zu tragen, außer wenn Sie aktiv essen oder trinken.

Wasseraktivitäten

Tragen Sie keine Maske, wenn Sie Aktivitäten ausführen, bei denen Ihre Maske nass werden kann, z. B. Schwimmen am Strand oder am Pool. Eine feuchte Maske kann das Atmen erschweren und funktioniert bei Nässe möglicherweise nicht so gut.

Aktivitäten mit hoher Intensität

  • Masken sollten in öffentlichen Umgebungen verwendet werden. Wenn Sie jedoch aufgrund von Atembeschwerden bei Aktivitäten mit hoher Intensität keine Maske tragen können, wählen Sie einen Ort mit besserer Belüftung und Luftaustausch (z.B. draußen oder drinnen), an dem Sie mindestens aufbewahren können 1.5 Meter von anderen während der Aktivität.
  • Wenn Sie eine Maske tragen können, entfernen Sie Ihre Maske, wenn sie durch Schweiß feucht wird, und ersetzen Sie sie durch eine saubere Maske.
  • Entscheiden Sie sich für eine Aktivität, bei der keine Mundschützer oder Helme erforderlich sind. Das Tragen einer Maske mit dieser Art von Schutzausrüstung ist nicht sicher, wenn es das Atmen erschwert.
  • Beaufsichtigen Sie Kinder, die beim Sport eine Maske tragen.

Bestimmte Personengruppen, denen es möglicherweise schwer fällt, eine Maske zu tragen 

Die angemessene und konsequente Verwendung von Masken kann für einige Kinder und für Menschen jeden Alters mit bestimmten Behinderungen, einschließlich kognitiver, intellektueller, entwicklungsbedingter, sensorischer und Verhaltensstörungen, eine Herausforderung darstellen.

Stellen Sie bei der Entscheidung, ob Kinder und Menschen mit bestimmten Behinderungen eine Maske tragen sollen, fest, ob sie:

  • Verwenden Sie eine Maske richtig
  • Vermeiden Sie häufiges Berühren der Maske und ihres Gesichts
  • Begrenzen Sie das Saugen, Sabbern oder überschüssigen Speichel auf der Maske
  • Entfernen Sie die Maske ohne Hilfe

Wenn Kinder und Menschen mit bestimmten Behinderungen eine Maske nicht richtig tragen können oder eine Maske nicht tolerieren können, sollten sie keine tragen.

  • Personen, die sich um Kinder und Menschen mit bestimmten Behinderungen kümmern und möglicherweise keine Maske tragen können, sollten dies tun
  • Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, ob er eine Maske trägt
  • Stellen Sie die richtige Maskengröße und Passform sicher
  • Entfernen Sie die Maske vor dem Schlafengehen, wenn sie einschlafen können (z.B. in einem Autositz oder Kinderwagen) und in Situationen, in denen eine kontinuierliche Überwachung nicht möglich ist
  • Ziehen Sie in Betracht, das Tragen einer Maske zu priorisieren, wenn es schwierig ist, mindestens 3 Meter von anderen entfernt zu sein (z.B. während der Abgabe oder Abholung von Fahrgemeinschaften oder wenn Sie in Schulen oder Geschäften in der Schlange stehen).

Masken sollten nicht getragen werden von:

  • Kinder unter 2 Jahren
  • Jeder, der Schwierigkeiten beim Atmen hat
  • Jeder, der bewusstlos, handlungsunfähig oder anderweitig nicht in der Lage ist, die Maske ohne Hilfe zu entfernen

Menschen, die taub oder schwerhörig sind, und Menschen, die mit hörgeschädigten Menschen interagieren.

  • Wenn Sie mit Menschen interagieren, die auf das Lesen von Lippen angewiesen sind, haben Sie möglicherweise Schwierigkeiten, mit einer Maske zu kommunizieren. Tragen Sie eine klare Maske oder eine Stoffmaske mit einer klaren Platte.
  • Wenn Sie keine klare Maske erhalten können, sollten Sie schriftliche Kommunikation, Untertitel oder weniger Hintergrundgeräusche verwenden, um die Kommunikation zu ermöglichen, während Sie eine Maske tragen, die die Lippen blockiert Menschen mit bestimmten Grunderkrankungen

Die meisten Menschen mit Grunderkrankungen können und sollten Masken tragen.

  • Wenn Sie Atemwegserkrankungen haben und Bedenken haben, eine Maske sicher zu tragen, besprechen Sie mit Ihrem Arzt die Vorteile und potenziellen Risiken des Tragens einer Maske.
  • Wenn Sie Asthma haben, können Sie eine Maske tragen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Bedenken haben, eine Maske zu tragen.

Arbeiter im Freien

Wenn Sie in einer Umgebung arbeiten, in der Masken das Risiko einer hitzebedingten Erkrankung erhöhen oder Sicherheitsbedenken hervorrufen können (z. B. wenn sich Gurte in Maschinen verfangen):

  • Besprechen Sie mit einem Arbeitsschutzfachmann, welche Maske geeignet wäre.
  • Priorisieren Sie das Tragen von Masken, wenn Sie in engem Kontakt mit anderen Personen stehen, z. B. während Gruppenreisen oder Schichtbesprechungen, und entfernen Sie Masken, wenn die soziale Distanz beibehalten wird. Einige Orte erfordern möglicherweise das Tragen von Masken in der Öffentlichkeit im Freien, und diese Anforderungen sollten befolgt werden.

Maskengebrauch und CO2

Das Tragen einer Maske erhöht nicht den Kohlendioxidgehalt (CO2) in der Luft, die Sie atmen. Eine Stoffmaske bietet keinen luftdichten Sitz im Gesicht. Das CO2 entweicht beim Ausatmen oder Sprechen vollständig durch und um die Seiten der Stoffmaske in die Luft. CO2 ist klein genug, um problemlos durch jedes Stoffmaskenmaterial zu gelangen. Im Gegensatz dazu ist das Virus, das COVID-19 verursacht, viel größer als CO2, sodass es nicht so leicht durch eine richtig gestaltete und richtig getragene Stoffmaske gelangen kann.


Wie man mit der Angst vor dem Zahnarzt umgeht

Zusammenfassung: Warum haben so viele Menschen Angst vor dem Zahnarzt? Bei fast keinem anderen Arzt ist die Angst vor der Behandlung so groß. Im folgenden Artikel erfahren Sie, warum so viele Menschen Angst davor haben und welche Hilfe es dagegen gibt.

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Irrational und doch da

Die Mundgesundheit wird allgemein als einer der wichtigsten Aspekte unserer allgemeinen Gesundheit angesehen. Genauso weit verbreitet ist jedoch die Angst vor dem Zahnarzt. Diese häufige Angst kann auf eine Reihe von Emotionen zurückzuführen sein, die mit Sorgen um Ihre Mundgesundheit zusammenhängen, sowie auf mögliche schlechte Erfahrungen, die Sie möglicherweise während Ihrer Jugend beim Zahnarzt gemacht haben.

Bei manchen Menschen können solche Ängste jedoch in Form von Dentophobie (auch Odontophobie genannt) auftreten. Wie bei anderen Phobien wird dies als extreme oder irrationale Angst vor Objekten, Situationen oder Menschen definiert. In diesem Fall ist Dentophobie die extreme Angst, zum Zahnarzt zu gehen.

Angesichts der Bedeutung der Mundpflege für Ihre allgemeine Gesundheit sollte Sie die Angst vor dem Zahnarzt nicht von regelmäßigen Untersuchungen und Reinigungen abhalten. Trotzdem ist es nicht einfach für alle, einfach zum Zahnarzt zu gehen.

Hier werden wir die möglichen zugrunde liegenden Ursachen sowie Behandlungen und Bewältigungsmechanismen erörtern, die ein Ausgangspunkt sein können, um Ihre Angst vor dem Zahnarzt zu überwinden. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass Sie jemanden wie Zahnarzt Dr.Seidel (*Werbung) finden, der sich umfassend Zeit für Sie und Ihre Änsgte nimmt.

Angst gegen Phobie

Ängste und Phobien werden oft synonym diskutiert, aber diese beiden Geisteszustände weisen einige deutliche Unterschiede auf. Eine Angst kann eine starke Abneigung sein, die zur Vermeidung führen kann, aber es ist nicht unbedingt etwas, woran Sie denken könnten, bis sich das, was Sie fürchten, zeigt.

Andererseits ist eine Phobie eine viel stärkere Form der Angst. Phobien gelten als eine Art Angststörung und verursachen bekanntermaßen extreme Belastungen und Vermeidung – so sehr, dass diese Ihr tägliches Leben beeinträchtigen.

Ein weiteres Merkmal einer Phobie ist, dass sie Ihnen in der Realität wahrscheinlich keinen Schaden zufügt, aber Sie können nicht anders, als das Gefühl zu haben, dass dies der Fall ist.

Wenn Sie sich auf den Kontext eines Zahnarztbesuchs beziehen, kann Angst bedeuten, dass Sie es nicht mögen, zu gehen und Ihre Termine zu verschieben, bis dies erforderlich ist. Sie mögen das Gefühl und die Geräusche der Instrumente, die während der Reinigung und anderer Verfahren verwendet werden, nicht mögen, aber Sie ertragen sie trotzdem.

Im Vergleich dazu kann Dentophobie eine so starke Angst hervorrufen, dass Sie den Zahnarzt ganz meiden. Schon die bloße Erwähnung oder der Gedanke des Zahnarztes kann Angst verursachen. Albträume und Panikattacken können ebenfalls auftreten.

Die Ursachen und die Behandlung für Angst vor dem Zahnarzt und Zahnfeindlichkeit können ähnlich sein. Eine legitime Phobie des Zahnarztes kann jedoch mehr Zeit und Arbeit in Anspruch nehmen.

Ursachen

Eine Angst vor dem Zahnarzt wird normalerweise durch negative Erfahrungen in der Vergangenheit verursacht. Möglicherweise hatten Sie als Kind Angst vor dem Zahnarzt, und diese Gefühle hielten an Ihnen fest, als Sie aufwuchsen.

Einige Menschen haben auch Angst vor den Geräuschen der Werkzeuge, die Zahnärzte und Zahnarzthelfer für die Zahnreinigung und Untersuchungen verwenden. Wenn Sie also darüber nachdenken, kann dies auch zu Ängsten führen.

Per Definition ist eine Phobie eine extreme Angst. Dies könnte auch mit einer negativen Erfahrung in der Vergangenheit verbunden sein. Vielleicht haben Sie in einer Zahnarztpraxis Schmerzen, Beschwerden oder einen allgemeinen Mangel an Empathie erfahren, und dies hat zu einer erheblichen Abneigung gegen einen zukünftigen Zahnarztbesuch geführt. Schätzungen zufolge leiden 2,7 Prozent der Männer und 4,6 Prozent der Frauen an solchen Ängsten.

Abgesehen von Ängsten und Phobien, die mit früheren Erfahrungen verbunden sind, ist es auch möglich, Angst vor einem Zahnarzt zu haben, weil Sie Bedenken hinsichtlich Ihrer Mundgesundheit haben. Vielleicht haben Sie Zahnschmerzen oder Zahnfleischbluten, oder Sie waren seit einigen Monaten oder Jahren nicht mehr beim Zahnarzt und haben Angst, schlechte Nachrichten zu erhalten.

Alle diese Bedenken können dazu führen, dass Sie nicht zum Zahnarzt gehen.


Wichtige Vorsorgeuntersuchungen für Männer ab 35

Mit zunehmendem Alter steigt das Bewusstsein für die eigene Gesundheit zunehmend an. In den meisten Fällen fällt das Leistungsvermögen ab und Beschwerden treten auf. Aber auch wenn man sich körperlich topfit fühlt, ist es wichtig, seine Gesundheit im Auge zu behalten. Dafür stehen beiden Geschlechtern sogenannte Vorsorgeuntersuchungen zur Verfügung, die ab einem bestimmten Alter von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden. Oft ist es aber der Fall, dass nur Frauen dieses Angebot wahrnehmen. Dieser Umstand macht die Untersuchung aber nicht weniger bedeutend. Auch für Männer besteht große Wichtigkeit in regelmäßigen körperlichen Untersuchungen, denn nur so kann für ein gesundes und langes Leben vorgesorgt werden. Dabei geht es nicht nur um die eigene Gesundheit, sondern auch die Vorbildfunktion, die man für andere Männer seines Alters haben kann. Wahre Stärke liegt nicht darin, seine Schwächen zu verbergen! Haben Sie Interesse an einem gesünderen Leben, wissen aber nicht, welche Vorsorge wirklich sinnvoll ist? Kein Problem! Die wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen haben wir Ihnen hier aufgeführt.

Das sollten Männer zur Vorsorge wissen

4 der wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen

Unsere Gesundheit sollte immer Priorität haben, weswegen es sich für jeden Mann ab 35 empfiehlt, diese 4 Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch zu nehmen:

  • Allgemeiner Gesundheitscheck: Schon ab einem Alter von 35 Jahren hat jeder Patient das Recht auf eine allgemeine Gesundheitsuntersuchung im Drei-Jahres-Takt. Dabei sollen vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenerkrankungen und Diabetes erkannt werden. Neben einem ausführlichen Arztgespräch und der Überprüfung des Impfstatus, kommt es zu einer körperlichen Untersuchung sowie der Untersuchung des Bluts und des Urins.
  • Untersuchung der Prostata: Erkrankungen der Prostata zählen zu den häufigsten Krankheiten von Männern höheren Alters. Umso wichtiger ist es also, die von der Krankenkasse gezahlte Routineuntersuchung jährlich vorzunehmen. Dies ist ab dem 45. Lebensjahr möglich. Bei der Untersuchung werden die Genitalien, Lymphknoten und die Prostata untersucht. Haben Sie Interesse an solch einer Untersuchung, sollten Sie sich an eine Spezialklinik für Urologie wenden.
  • Darmspiegelung: Ab 50 Jahren haben Männer mit einem Abstand von 10 Jahren zweimal Anspruch auf eine von der Kasse bezahlte Darmspiegelung. Dies ist enorm wichtig, da Darmkrebs ein hohes gesundheitliches Risiko darstellt. Ein Papierstreifentest und eine Tastuntersuchung des Dickdarms sind jährlich möglich. Als Magen-Darm-Spezialist ist der Gastroenterologe für solche Untersuchungen zuständig.
  • Untersuchung der Haut: Auch wenn es auf den ersten Blick kaum relevant erscheint, die Möglichkeit alle zwei Jahre eine Komplettuntersuchung der Haut kostenlos zu erhalten, sollten Sie sie wahrnehmen. Verhärtungen, unnatürliche Verfärbungen und auffällige Muttermale können auf eine Erkrankung der Haut hinweisen. Gehen Sie für die Untersuchung zum Hautarzt Ihres Vertrauens.

Jeder sollte Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen

Natürlich sollten nicht nur Männer mittleren Alters für ein langes und gesundes Lebens vorsorgen. Jeder, unabhängig von Geschlecht und Alter, kann etwas für seine Gesundheit tun. Neben einem gesunden Lebensstil, der eine gesunde Ernährung, Bewegung und einen Verzicht auf übermäßigen Alkohol- und Nikotinkonsum voraussetzt, sind auch regelmäßige Arztbesuche gut für die Vorsorge. Neben den bereits genannten Vorsorgeuntersuchungen für Männer mittleren und höheren Alters, gibt es auch Untersuchungen für Kinder und Jugendliche. Sich näher darüber zu informieren, ist in jedem Fall sinnvoll! Und auch wenn Ihre Krankenkasse nicht jede Art von Vorsorge oder gesundheitliche Untersuchung zahlt, gibt es immer einen Weg, für Ihre Gesundheit zu sorgen.




Probleme beim Laufen

Zusammenfassung: Probleme beim Laufen treten vor allem bei älteren Mitmenschen auf. Mediziner nehmen an, dass allgemeine altersbedingte Ablagerungen in den Gefäßen zu einer geringeren Durchblutung führen. In der Folge verringert sich der Bewegungsumfang und das Koordinationsvermögen. Im folgenden Artikel erhalten Sie wichtige Informationen zur Diagnose und Behandlung.

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Das versteht man unter Geschwierigkeiten

Unter Gehschwierigkeiten versteht man Störungen im bewegungsablauf, die sich vor allem beim Gehen abzeichnen. Als Ursache kommen dafür psychologische, internistische, neurologische und orthopädische Probleme in Frage. In vielen Fällen treten parallel aber auch weitere Erkrankungen die Multipe Sklerose oder Morbus Parkinson auf. Auch wenn moderne Behandlungsformen schon weit sind, werden doch oft nur die Symptome bekämpft, und nicht die Ursachen.

Behandlung von Gehschwierigkeiten

Wie geht man normal?

Einen gesunden Gang kann man an einem harmonischen Gangbild erkennen, sowie an einer gleichmässigen Gehgeschwindigkeit. Bei Erwachsenen sind das im Schnitt 2,5 Meter pro Sekunden, bei älteren Menschen sinkt dieser Wert auf etwa 1,5 Meter pro Sekunde. Beim Alterungsprozess ist das völlig normal und kein Grund zur Beunruhigung. Eine Gehschwierigkeit liegt dann vor, wenn es hinsichtlich der Geschwindigkeit, aber auch beim Bewegungsablauf zu Abweichungen, einem "unrunden" Gang oder sonstigen Auffälligkeiten kommt. Ein harmonisches Gangbild hat folgende Charakteristika:

  • mitschwingende Arme,
  • Abstand der Füße ist normal (weder zu breitbeinig, noch zu eng zusammen),
  • es liegt eine gleichlange und gleichbleibende Schrittlänge vor,
  • während der Bewegung sind die Füße weder zu hoch, noch zu wenig angehoben.

Die Ursachen von Gehproblemen

Treten bei einem Betroffenen Gehschwierigkeiten auf, können diese sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Das kann ein leichtes Humpeln sein, ein unsicher wirkender Gang bis hin zu auffälligen Gangbildern. dafür kommen viele Ursachen in Frage, die von einem Spezialisten umfassend untersucht werden sollten.

Neurologische Ursachen für Gehschwierigkeiten

Liegen neurologische Ursachen zugrunde, treten häufig auch allgemeine Gehunsicherheiten und Schwindel auf. Es kann sogar vorkommen, dass das Gleichgewicht so massiv gestört ist, dass Betroffene das Bewusstsein verlieren.

Orthopädischen Ursachen für Gangstörungen

Als häufigste Ursachen sind die Probleme auf orthopädische Störungen zurückzuführen. In frage kommen dafür Schäden an den Füßen, Beinen, Becken, Wirbelsäule, die sich auf Knochen, Muskeln und Gelenke niederschlagen. Oft werden diese Probleme durch Gelenkverschleiß (Arthrose) oder durch Verletzungen wie Knochenbrüche hervorgerufen.

Internistischen Ursachen für Gehschwierigkeiten

Durchblutungsstörungen treten oft durch verengte Blutgefäße auf und werden unter den internistischen Ursachen aufgeführt.

Psychogenen Ursachen für Gangprobleme

Bei vielen Menshcen spielt die Psyche eine große Rolle bei der Gangbewegung. Die auftretenden Probleme kommen häufiger vor als gedacht. Sie werden durch einen psychogenen Tremor, die psychogene Dystonie (Bewegungsstörung), der psychogene Myoklonus (Muskelzuckungen), der psychogene Parkinsonismus und die psychogene Gangstörung hervorgerufen. Oft gehen Begleiterkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen mit diesem Krankheitsbild einher.

Behandlungsmöglichkeiten bei Gehschwierigkeiten

Auf welche Art behandelt wird, richtet sich nach den Ursachen der Beschwerden und wird vom Arzt festgelegt. Liegen orthopädische Ursachen vor, wird ein Physiotherapeut mit Krankengymnastik und einer manuellen Therapie beginnen, was in den meisten Fällen gute Erfolge zeigt. Liegt ein besonders schwerer Fall vor, wird auf eine Ruhigstellung oder Operation zurückgegriffen, worauf im Anschluss eine Bewegungstherapie durchgeführt wird.

Therapien bei neurologischen Ursachen

Zu den neurologischen Erkrankungen zählen Multiple Sklerose oder auch Parkinson. Hier hat sich eine symptomatische Therapie etabliert, da sich der Verlauf der Probleme im weiter verschlimmert und derzeit keine wirksame Behandlungsmethode zur Verfügung steht. In bestimmten Fällen kann eine Linderung durch gezielte Bewegungstherapien (Krankengymnastik, Physiotherapie), Massagen (Fußmassagegerät) und Elektrobehandlungen erreicht werden.

Therapien gegen Durchblutungsstörungen

Bei Durchblutungsstörungen als Ursache erfolgt meist eine medikamentöse Therapie, wobei in Abhängigkeit des Schweregrades der Schwierigkeiten auch ein operativer Eingriff erfolgen kann.

Übergewicht und Adipositas

Sind Adipositas oder starkes Übergewicht die Ursache, hilft Abnehmen! Die Erfolge stellen sich dann nach kurzer Zeit ein und die Gehprobleme verschinden.




Faktoren für erfolgreiches Abnehmen

Zusammenfassung: 

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Hilft Cardiline gegen Bluthochdruck?

Zusammenfassung: Bluthochdruck ist eine moderne Zivilisationskrankheit, die immer mehr um sich greift. Neben einer Umstellung des Lebensstil, helfen Medikamente die Erkrankung in den Griff zu bekommen. Im Folgenden informieren wir über Cardiline, einem unterstützenden Mittel gegen Hypertonie.

Inhaltsverzeichnis

Was versteh man unter Bluthochdruck?

Hoher Blutdruck (Hypertonie) ist ein chronischer Zustand, bei dem der Druck des Blutes in den Arterienwänden zunimmt. Hoher Blutdruck übt einen hohen Druck auf das Herz aus (erhöht die Belastung des Herzens) und ist die Ursache für viele Erkrankungen wie Schlaganfall, Herzinsuffizienz, koronare Herzkrankheit, Myokardinfarkt.

Man teil Bluthochdruck ein in:

  • Hypertonie idiopathische (oder primäre, Hypertonie): keine spezifische Ursache, für die 90% der Fälle verantwortlich;
  • Hypertonie Sekundär (Bluthochdruck ist ein Symptom einer anderen Krankheit): im Zusammenhang mit verschiedenen Erkrankungen der Nieren, Arterien, Herzklappenerkrankungen und einigen endokrinen Erkrankungen;
  • Solitäre systolische Hypertonie: Wenn nur der systolische Blutdruck ansteigt, während der diastolische Blutdruck normal ist; Hypertonie während der Schwangerschaft: Einschließlich
  • Hypertonie in der Schwangerschaft und Präeklampsie: Warnung vor einigen kardiovaskulären Risiken während der Schwangerschaft.

Hoher Blutdruck kann viele gefährliche Komplikationen verursachen.

Wenn Sie einen hohen Blutdruck haben, steigt der Blutdruck in Ihren Arterien an, wodurch mehr Druck auf Ihr Gewebe ausgeübt wird und Ihre Blutgefäße im Laufe der Zeit beschädigt werden.

Behandlung von Hypertonie

Diese Symptome hat Bluthochdruck

Die meisten Symptome von Bluthochdruck sind schwach ausgeprägt. Tatsächlich bemerken die meisten Patienten mit Bluthochdruck möglicherweise keine offensichtlichen Anzeichen oder Symptome, selbst wenn die Krankheit stark fortgeschritten ist. Eine kleine Anzahl von Patienten mit Bluthochdruck kann einige vorübergehende Symptome aufweisen, wie Kopfschmerzen, Atemnot oder selten Nasenbluten.

Die Symptome eines hohen Blutdrucks sind normalerweise nicht klar und werden nur erkannt, wenn der Patient sich regelmässig durch einen Arzt checken lässt.

Ärzte bezeichnen ihn auch als “stillen Killer”, denn die Symptome sind oft unklar und treten meist erst im Verlauf der Krankheit auf. Schon zu diesem Zeitpunkt können plötzlich kardiovaskuläre Komplikationen auftreten, die dem Patienten im Handumdrehen das Leben kosten.

Ursachen für Bluthochdruck

Wie bereits erwähnt, haben die meisten Fälle von Bluthochdruck keine bekannte Ursache und werden als idiopathische Hypertonie bezeichnet. Dieser Typ wird im Allgemeinen vererbt, häufiger bei Männern.

Darüber hinaus ist die sekundäre Hypertonie das Ergebnis verschiedener Erkrankungen wie Nierenerkrankungen, Schilddrüse, Nebennierenadenom oder der durch orale Kontrazeptiva, Erkältungen, Kokain, Alkohol und Tabak verursachten Wirkung. Dieser Typ macht nur etwa 5 bis 10 Prozent aller Fälle von Bluthochdruck aus. Eine vollständige Behandlung der sekundären Ursachen kann die Erkrankung beheben. Bei Bluthochdruck, der durch unerwünschte Wirkungen des Medikaments verursacht wird, kann es nach Absetzen des Medikaments einige Wochen dauern, bis sich der Blutdruck auf einem normalen Niveau stabilisiert hat.

Die Hypertonie in der Schwangerschaft ist eine einfache Form der Hypertonie, aber in der Regel tritt nach der 20. Woche der Schwangerschaft, während der Präeklampsie tritt auch nach der Fötus 12 Wochen alt ist, wird aber von Ödemen und Protein im Wasser begleitet. Die Ursachen für diese Art von Bluthochdruck während der Schwangerschaft können schwere Anämie, Fruchtwasser, Frühschwangerschaft, Mehrlingsschwangerschaft, Bluthochdruck in der Vergangenheit oder Diabetes sein.

Wie Cardiline hilft

Diäten und Änderungen des Lebensstils können den Blutdruck verbessern und das Risiko von Komplikationen verringern. Es kann jedoch erforderlich sein, ein Medikament einzunehmen, wenn Änderungen im Lebensstil nicht funktionieren oder der angestrebte Blutdruck nicht gesenkt werden kann. Derzeit gibt es viele Medikamente, die zur Stabilisierung des Blutdrucks bei Patienten beitragen. Laut Hersteller unterstützt Cardiline Medikamente zur Behandlung von Hypertonie.

Es wird allein oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Bluthochdruck angewendet. Nach Angaben des Herstellers hilft es, den Blutdruck 6 Stunden lang zu normalisieren, um den Zustand zu verbessern und Schlaganfall, Herzinfarkt und Nierenprobleme zu verhindern. Cardiline ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das die Expansionsfähigkeit und Flexibilität der Blutgefäße erhöht, damit das Blut leichter fließen kann. Ein umfangreicher Cardiline Testbericht bietet Ihnen weitere Informationen und Erfahrungen zu diesem neuen Wirkstoff.

Darüber hinaus hilft Cardilinelaut Hersteller auch dabei, Engegefühl in der Brust und Arrhythmien zu reduzieren, neurologischen Störungen vorzubeugen, das Gedächtnis zu verbessern, die Kommunikation und die motorischen Fähigkeiten nach einem Schlaganfall wiederherzustellen.


Kann mein herzkrankes Kind Sport machen?

Zusammenfassung: Kindern mit einem angeborenen Herzfehler treiben viel zu wenig Sport. Vor allem, weil Eltern und Ärzte oft übervorsichtig sind. Dabei kann das Training lebensbedrohliche Folgeschäden verhindern.

Inhaltsverzeichnis

Wenn das Herz Probleme bereitet

Eines von hundert Kindern kommt in Deutschland mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt. Fast jeder Zehnte davon ist schwer. Einige Herzfehler können Ärzte früh operativ beheben, andere Kinder müssen ein Leben lang mit einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit des Herzens leben.

Gerade solche kranken Herzen brauchen Training, damit ihre Leistungsfähigkeit im Rahmen der Einschränkung möglichst groß ist und die Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes möglichst gering bleiben. Vor allem lässt sich das Risiko für lebensbedrohlich Folgeschäden durch körperliche Aktivität erheblich reduzieren.

Kinder und Sport

Mindestens eine Stunde Sport am Tag

Doch das passiert viel zu selten: Nur neun Prozent der Kinder und Jugendlichen mit angeborenem Herzfehler treiben täglich mindestens eine Stunde Sport, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Minimum empfiehlt. Von den Herzkindern mit schweren angeborenen Herzfehlern erreichen diese Marke sogar nur acht Prozent.

Das ist das Ergebnis der sogenannten S-BAHn-Studie (Sport bei angeborenen Herzfehlern vom nationalen Register für Angeborene Herzfehler und dem Universitätsklinikum Ulm. Wie aktiv sind Herzkinder?

Ein Forscherteam um den Kinderkardiologen Christian Apitz vom Universitätsklinikum Ulm hat dazu die vollständigen Datensätze von 1.198 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Nationalen Registers im Alter zwischen 6 und 17 Jahren mit leichten, moderaten und komplexen angeborenen Herzfehlern ausgewertet.

Dafür hatten minderjährige Herzpatientinnen und -patienten sowie ihre Eltern Fragen zur körperlichen Aktivität, zur medizinischen Versorgung sowie zu den Sportempfehlungen durch die behandelnden Ärzte beantwortet.

Viele Ärzte raten von Sport ab, statt zu ermutigen

Überrascht hat das Forscherteam, dass viele Studienteilnehmer angaben, ihre körperliche Aktivität auf ärztlichen Rat hin eingeschränkt zu haben. Bei Kindern und Jugendlichen mit komplexen angeborenen Herzfehlern war das bei der Hälfte der Fall, bei Patienten mit moderaten angeborenen Herzfehlern bei jedem Dritten. Sogar von dem leichten Betroffenen erhielt jeder Achte die Empfehlung, sich zu schonen.

Beratungslücke muss geschlossen werden

Die Wissenschaftler sehen hier dringenden Handlungsbedarf: „Dass vor allem Eltern und Sorgeberechtigte dazu neigen, die jungen Herzpatienten in Watte zu packen, war uns aus anderen Studien bekannt. Dass sich ein ähnliches Verhalten auch bei den behandelnden Ärzten abzeichnet, erfüllt uns mit Sorge. Hier liegt eine Beratungslücke vor, die dringend geschlossen werden muss“, sagt Kinderkardiologe Apitz.

Herzkranke Kinder profitieren besonders von Sport

Für Kinder und Jugendliche mit angeborenen Herzfehlern sei der tägliche körperliche Ausgleich im Hinblick auf das Risiko lebensbedrohlicher Folgeerkrankungen besonders wichtig. Zusätzlich profitieren die Betroffenen von den übrigen positiven Effekten von Sport. Dazu gehören unter anderem:

  • Stressabbau
  • Verbesserung der Stimmung
  • Verbesserung der Konzentration
  • gesünderer Stoffwechsel
  • Stärkung der Muskulatur
  • Stärkung der Abwehrkräfte
  • Sich individuell beraten lassen

Eltern und ihre betroffenen Kinder, beziehungsweise betroffene Jugendliche sollten sich daher individuell von einem spezialisierten Mediziner zu den Möglichkeiten und Einschränkungen beim Sport beraten lassen. Wichtig ist ein einen individueller Trainingsplan, der das kranke Herz fordert – aber nicht überfordert.

Das Angebot insbesondere für schwer betroffene Kinder und Jugendliche ist allerdings noch ausbaufähig: Die Forscher empfehlen daher, entsprechende Angebote deutlich zu erweitern. Zudem sei eine intensivierte Aufklärung durch die behandelnden Ärzte wichtig.

Informationen und Ansprechpartner erhalten Betroffene über