Fragen an den Arzt

Neurodermitis – das kann den Betroffenen helfen

Zusammenfassung: Neurodermitis zählt zu den häufigsten chronisch entzündlichen Hautkrankheiten in Österreich. Außenstehende können sich schwer vorstellen, wie viele Bereiche des Lebens durch die Erkrankung beeinträchtigt sein können. Trotzdem gibt es verschiedene Wege und Möglichkeiten, um die Beschwerden der Patientinnen und Patienten zu lindern. Wie genau dies möglich ist, klären wir hier in diesem Artikel.

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Den Leidensdruck richtig einschätzen

In einem ersten Schritt kann es hilfreich sein, sich über das komplette Ausmaß der Erkrankung klar zu werden. Denn Neurodermitis hinterlässt nicht bei jedem die gleichen Spuren. Wichtig ist deshalb in erster Linie, sich über die verschiedenen Lebensbereiche bewusst zu werden, in die die Krankheit hineinwirken kann.

Viele Betroffene haben etwa mit einem schlechten Schlaf zu tun, da sie in der Nacht der Juckreiz quält. Der Schlafmangel und der Juckreiz kann die Konzentration insgesamt verschlechtern, was Nachteile in Beruf oder Studium zur Folge haben kann. Darüber hinaus sind selbst körperliche Aktivitäten oft nur sehr eingeschränkt möglich und auch die Stimmungslage kann beeinträchtigt sein.

Wer sich selbst einen Überblick darüber verschaffen möchte, wie stark die Krankheit das eigene Leben beeinflusst, der kann einen Blick auf den Neurodermitis-Selbsttest hier auf dieser Seite werfen. Dieses klärt mithilfe eines kurzen Fragebogens, wie stark sich die Erkrankung auf das eigene Leben auswirkt.

Ursachen verstehen, Auslöser identifizieren

Die Veranlagung zu Neurodermitis kann vererbt sein, was jedoch nicht zwangsläufig den Ausbruch der Erkrankung bedeutet. Die Ursachen von Neurodermitis sind ein fehlgeleitetes Immunsystem und eine defekte Hautbarriere. Denn Neurodermitis ist eine systemische Erkrankung, die den gesamten Körper und nicht allein die Haut betrifft. Schuld trägt ein überschießendes Immunsystem, das – aufgrund eines Reizes – zu viele entzündungsfördernde Botenstoffe ausschüttet. Die Folge ist eine entzündete, schmerzhafte und oft stark juckende Haut.

Umweltreize können Schübe der Erkrankung auslösen oder verschlimmern: Menschen reagieren dabei ganz unterschiedlich auf Umwelteinflüsse. Den meisten gelingt es jedoch im Laufe der Jahre, sich einen Überblick über die positiven und die negativen Einflüsse auf den persönlichen Zustand zu verschaffen. Dies können zum Beispiel bestimmte Lebensmittel sein, die besser gemieden werden sollten. Darüber hinaus können zum Beispiel Wolle oder das verwendete Waschmittel Schübe der Neurodermitis beeinflussen. Eine Vermeidung dieser Umwelteinflüsse hilft gegen Schübe, bekämpft die Neurodermitis jedoch nicht ursächlich.

Was Sie gegen Neurodermitis tun können

Den Juckreiz lindern

Ganz wichtig ist bei Neurodermitis die richtige Behandlung der Erkrankung und den Juckreiz zu lindern . Denn dieser ist nicht nur an und für sich äußerst unangenehm. Darüber hinaus verleitet er natürlich zum Aufkratzen der Haut. Diese ist ohnehin schon sehr trocken und kann durch die Erkrankung rasch zu bluten beginnen. Insgesamt führt das Kratzen deshalb zu einer deutlichen Verschlimmerung der Lage.

Neurodermitis ist zwar noch nicht heilbar, aber dafür gut behandelbar. Für jeden Schweregrad stehen geeignete Therapien zur Verfügung – angefangen bei der Basistherapie, über antientzündliche Cremen oder Salben, bis hin zu Lichttherapien oder Systembehandlungen. Moderne Systemtherapien wie Biologika als Injektion oder Januskinase-Hemmer in Tablettenform können den Juckreiz rasch lindern und zu einem deutlich verbesserten Hautzustand führen.

Auf die richtige Pflege achten

Ja, auch bei der Pflege müssen Patienten mit Neurodermitis Vorsicht walten lassen. Denn normale Pflegeprodukte, wie sie von anderen gefahrlos verwendet werden können, stellen für die empfindliche Haut ein Risiko dar. Trotzdem ist es wichtig, sich ausreichend um das größte Organ des Menschen zu kümmern. Regelmäßiges Eincremen verhindert zum Beispiel ein zu starkes Austrocknen der Haut. Andernfalls kann diese ihre Schutzfunktion nach einiger Zeit nicht mehr ausreichend erfüllen. Zu häufiges Duschen ist ebenfalls zu vermeiden, da dies der Haut zusätzliche Feuchtigkeit entzieht und so zu einer Gefahr werden kann.

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Hautunreinheiten vermeiden – Mit diesen Tipps ist es möglich

Zusammenfassung:Die meisten Hautunreinheiten stellen zunächst keine besondere Gefahr für die Gesundheit dar. Auf der anderen Seite handelt es sich um einen Widerspruch mit dem gängigen Schönheitsideal, was Menschen psychisch sehr belasten kann. In diesem Artikel werfen wir aus dem Grund einen Blick auf die besten Tipps, mit denen sich die Symptome vermeiden lassen. So steht einer schnellen Heilung nichts mehr im Wege.

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Stress im Alltag reduzieren

Viele Menschen unterschätzen den schädlichen Einfluss von Stress auf unsere Gesundheit. In vielerlei Hinsicht kann dieser das Risiko für Krankheiten erhöhen. Aus dem Grund ist es wichtig, vor allem die chronisch zu hohe Anspannung konsequent aus dem Alltag fernzuhalten. Das gelingt, indem immer wieder feste Pausen definiert werden, die für einen konsequenten Ausgleich sorgen.

Darüber hinaus lohnt es sich, ein entspannendes Hobby auszuüben, um auf diese Weise auf andere Gedanken zu kommen. Vor allem diejenigen, die sich jetzt beim Lesen über ihre eigenen Stressfaktoren Gedanken machen, sollten diesem Weg nachgehen. Womöglich handelt es sich um eine Gelegenheit, um schon binnen kurzer Zeit für eine deutliche Besserung im Hautbild zu sorgen.

Die passende Pflegeroutine

In unserer Haut spielen sich andauernd erneuernde Prozesse ab. Das bedeutet auch, dass alte Zellschichten nach oben wandern und sich dort ablösen. Unser Körper ist dazu in der Lage, diesen Vorgang quasi unbemerkt vonstatten gehen zu lassen. Doch ohne die passende Pflege unserer empfindlichen Gesichtshaut kann es zu einzelnen Hautreizungen kommen, die dann eine optische Unreinheit zur Folge haben. Dafür gilt es die passende Pflegeroutine zu finden, wie sie zu den persönlichen Bedürfnissen passt.

Für die perfekte Pflegeroutine sind nicht besonders viele Produkte notwendig. Im Mittelpunkt steht die Prozedur an sich, die mit den Artikeln unterschiedlicher Hersteller ausgeführt werden kann. Wichtiger als die Marke ist an der Stelle der Fokus auf hohe Qualität. Eine große Auswahl an unterschiedlichen Artikeln bietet zum Beispiel die Kategorie der Pflegeprodukte in der Shop Apotheke. Der Kauf hat sogleich den Vorteil, dass die Produkte bequem nach Hause geliefert werden.

Auf die Ernährung achten

Treten Hautunreinheiten plötzlich und in größerer Intensität auf, so kann es sich hierbei um ein Anzeichen für eine falsche Ernährung handeln. Es schadet nicht, unsere persönlichen Essgewohnheiten hin und wieder auf den Prüfstand zu stellen. Vielleicht gibt es bereits einen Verdacht, welches Lebensmittel dafür verantwortlich sein könnte. In dem Fall ist es möglich, durch Versuche in Eigenregie herauszufinden, wie sich das Problem überwinden lässt.

Tipps für eine reine Haut

Aus medizinischer Sicht ist in diesem Fall die ausgewogene Ernährung die erste Lösung. Dazu zählt ein hoher Anteil von frischem Gemüse, während der Verzehr von stark verarbeiteten Speisen auf ein Minimum gesenkt werden sollte. In vielen Fällen reicht diese Justierung bereits für eine erhebliche Linderung der Beschwerden aus.

Andernfalls kann eine ärztliche Analyse zeigen, ob Unverträglichkeiten vorliegen, welche das ungesunde Hautbild verursachen. Allerdings wird diese Prozedur in der Regel nicht von den Kassen übernommen. Stattdessen können erhöhte Kosten auf die Patienten zukommen, falls sich keine weiteren gefährlichen Beschwerden hinter der Unverträglichkeit verbergen.

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Bestandteile einer E-Zigarette

Zusammenfassung: Mehr und mehr löst die elektrische Zigarette die herkömmlichen Glimmstängel ab. Doch wie ist so eine Zigarette eigentlich aufgebaut. Im folgenden Artikel erfrahen sie, welche Bestandteile eine E-Zigarette hat und welche Aufgabe diese haben.

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Bestandteile einer E-Zigarette

Wenn Sie in einen E-Shop gehen, können Sie E-Zigaretten in allen Formen, Farben und Größen sehen. Zu den Materialien, aus denen das Gerät hergestellt wird, gehören Holz, Glas, Kunststoff und alle Arten von Metallen. Einige E-Zigaretten sehen aus wie brennbare Zigaretten, andere sehen aus wie Kugelschreiber oder Textmarker und wieder andere sehen aus wie USB-Sticks.

Aber es gibt Ähnlichkeiten zwischen Dampfgeräten. Im Allgemeinen bestehen Dampfgeräte aus drei Grundelementen: einer Batterie, einem Zerstäuber und E-Liquid (oder wie es auch E-Liquid genannt wird). In der folgenden Abbildung sehen Sie eine Illustration der Hauptkomponenten eines einfachen Dampfgeräts.

Aufbau einer elektrischen Zigarette

Batterien

Akkuträger für E-Zigaretten gibt es in drei Typen:

  • Wegwerfbar: Frühe Geräte wie Cig-a-likes haben eine begrenzte Lebensdauer und sollen weggeworfen werden, wenn das Gerät aufgebraucht ist. Sie sind nicht wiederaufladbar.
  • Integrierte Batterien: Diese Batterien sind in das Gerät eingebaut und dürfen nicht ausgetauscht oder entfernt werden. Sie haben eine begrenzte Anzahl von Ladegeräten, nach denen das Gerät entsorgt werden muss.
  • Austauschbare Batterien: Diese Batterien können wieder aufgeladen werden. Wenn sie sich nicht mehr aufladen, können sie ersetzt werden. Herausnehmbare und wiederaufladbare Batterien sind typischerweise in fortschrittlicheren Geräten zu finden.

Hinweise zum Gebrauch

  • Jede beschädigte Batterie sollte umgehend entsorgt werden. Schäden können von einer zerrissenen Plastikhülle, die die Zellen umgibt, bis zu Einkerbungen an der Zelle reichen.
  • Alle Batterien von Dampfgeräten sollten eine Schutzhülle haben, wenn sie nicht verwendet werden.
  • Der Akku sollte niemals mit Metallen wie Schlüsseln oder Münzen in Berührung kommen.
  • Batterien sollten von einem seriösen Hersteller bezogen werden.
  • Batterien sollten bei Temperaturen zwischen etwa 40 und 70 Grad Fahrenheit gelagert werden.
  • Batterien von brennbaren Materialien fernhalten.
  • Batterien sollten aus dem Gerät entfernt werden, wenn es längere Zeit nicht benutzt wird.
  • Überladen Sie niemals ein Gerät, indem Sie es über Nacht im Ladegerät lassen.
  • Wenn ein Akku heiß wird oder sich beim Aufladen heiß anfühlt, ist es an der Zeit, ihn zu entsorgen.
  • Wenn eine Batterie einen ungewöhnlichen Geruch entwickelt, sollte sie entsorgt werden.
  • Ändert eine Batterie ihre Form, ist es Zeit für eine neue.
  • Verwenden Sie niemals Ladegeräte, die für andere Geräte wie Telefone vorgesehen sind.

Zerstäuber

Der Zerstäuber hat eine Metallspule und einen Docht (normalerweise aus Baumwolle). Die Batterie erwärmt die Spule. E-Saft wird vom Docht absorbiert und erhitzt. Die erhitzte E-Flüssigkeit verwandelt sich in Dampf. Es gibt drei Hauptarten von Zerstäubern:

  • Einweg: Diese Zerstäuber sind der einfachste Typ, da sie kein Nachfüllen oder Austauschen erfordern. Wenn die E-Flüssigkeit aufgebraucht ist, werfen Benutzer das Gerät weg.
  • Cartomizer: Cartomizer haben den Zerstäuber mit einem Halter für die E-Flüssigkeit verbunden. Wenn die E-Flüssigkeit anfängt, verbrannt zu schmecken, wird sie normalerweise ersetzt, obwohl einige Leute sie reinigen und nachfüllen.
  • Clearomizer: Ein ähnliches, aber neueres Design, Clearomizer enthalten auch die E-Flüssigkeit und den Zerstäuber. E-Liquid-Füllstände können überwacht werden, da das Material, aus dem sie bestehen, – Sie haben es erraten – klar ist.

E-Liquids

Einfach ausgedrückt, ein E-Liquid oder E-Saft ist die Lösung, die sich zum Verdampfen in einem Vape-Gerät befindet. Diese Flüssigkeiten variieren erheblich in Abhängigkeit von den Konzentrationen der einzelnen Substanzen, die in den Saft gemischt werden.

Dampfgeräte geben eigentlich keinen Dampf ab. Technisch gesehen geben sie ein Aerosol ab. Ein Aerosol enthält in der Luft schwebende Partikel und Flüssigkeit. Dampf bezieht sich auf die Gasform einer Substanz, die normalerweise ein Feststoff oder eine Flüssigkeit ist. Zum Beispiel wird Wasser, wenn es verdunstet, zu Wasserdampf. Rauch besteht aus vielen Partikeln und gilt als Aerosol. Sehr wichtige Dinge, die Sie sich für Ihren naturwissenschaftlichen Test in der sechsten Klasse merken sollten.

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Umgang mit Nadelstichverletzungen in der Gesundheitsversorgung

Zusammenfassung: Gerade in Gesundheitsberufen kommt es häufig zu Nadelstichverletzungen. Im folgenden Artikel erfahren Sie, wie Sie optimal darauf reagieren.

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Nadelstichverletzungen

Nadelstichverletzungen sind in den Gesundheitsberufen weit verbreitet. Schätzungen zufolge ereignen sich in Deutschland jährlich 60.000 bis 80. 000 Nadelstichverletzungen. Davon werden viele, wenn nicht sogar die meisten, nicht gemeldet. Als Reaktion auf das Expositionsrisiko haben sich die Einrichtungen auf die Primärprävention konzentriert, um die Häufigkeit von Nadelstichverletzungen und damit die Zahl der Übertragungen von durch Blut übertragbaren Krankheitserregern zu verringern. Dennoch kommt es nach wie vor zu Nadelstichverletzungen (z.B. durch Kanülen wie einer Vasofix Safety Braunüle, Skalpelle oder Lanzetten), und es ist wichtig, dass die im Gesundheitswesen tätigen Personen gut über die Expositionsrisiken informiert und hinsichtlich der angemessenen Reaktion geschult werden.

Welche Krankheitserreger werden hauptsächlich übertragen?

Humanes Immundefizienz-Virus (HIV): Das durchschnittliche Risiko einer Serokonversion nach einer Nadelstichverletzung durch eine bestätigte HIV-Quelle liegt ohne postexpositionelle Therapie bei etwa 0,3 Prozent. Bestimmte Faktoren tragen zu einem erhöhten Risiko bei:

  • Erhöhte Tiefe der Einstichwunde
  • Sichtbares Blut an der Nadel
  • Nadel wurde in die Vene oder Arterie des Patienten gestochen
  • Patient mit HIV im Endstadium als Quelle der Flüssigkeit

Hepatitis-B-Virus (HBV): Das Risiko einer Hepatitis als Folge einer perkutanen HBV-Exposition ist je nach serologischem Status des Patienten unterschiedlich hoch. Im schlimmsten Fall, wenn der Patient eine aktive Replikation des Virus hat (erkennbar an HBeAg-positivem Blut), beträgt das Risiko, eine klinische Hepatitis zu entwickeln, bis zu 31 Prozent. Wenn der Patient HBsAg-positives Blut hat, aber HBeAg-negativ ist (was auf einen weniger infektiösen Zustand hinweist), ist das Risiko deutlich geringer, etwa 1 bis 6 Prozent.

Hepatitis-C-Virus (HCV): Das Risiko einer HCV-Serokonversion nach einer Nadelstichverletzung durch einen HCV-infizierten Patienten liegt bei etwa 1,8 Prozent. Leider gibt es nur wenige Belege für eine postexpositionelle Behandlung als Mittel zur Verringerung des Infektionsrisikos.

Was tun bei Nadelstichverletzungen

Die Rolle der Impfung

Von diesen 3 Infektionen gibt es nur für HBV eine Impfung. In den 1970er Jahren war das Risiko, sich mit HBV zu infizieren, bei Beschäftigten des Gesundheitswesens zehnmal höher als in der Allgemeinbevölkerung. Dieses Risiko ist deutlich zurückgegangen, was zum Teil auf eine aggressive Impfkampagne für das Krankenhauspersonal zurückzuführen ist.

Fakten über den Impfstoff:

  • Es wird eine Serie von 3 Impfungen auf der Grundlage von HBsAg verabreicht
  • Das Ansprechen auf die Impfung kann durch einen Anti-HB-Test 2-3 Monate nach Abschluss der Serie bestätigt werden
  • Die Wirksamkeit beträgt bei gesunden Erwachsenen etwa 95 Prozent
  • Der Schutz hält mindestens 10 Jahre nach der Impfung an, kann aber auch viel länger anhalten
  • Derzeit wird keine Auffrischung empfohlen

Welches Protokoll sollte nach einem Nadelstich befolgt werden?

Zunächst einmal: Keine Panik. Es gibt Protokolle zur Minimierung des Infektionsrisikos nach einer Exposition. Zweitens: Ignorieren Sie die Exposition nicht. Wenn Sie innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens handeln, kann dies zu einer erheblichen Verringerung der Übertragungsrate bestimmter Infektionen führen. Die folgenden Maßnahmen sollten ebenfalls ergriffen werden:

  • Die Stelle sollte sofort mit Wasser und Seife gewaschen werden
  • Der Vorfall sollte gemeldet und ein Expositionsberichtsbogen ausgefüllt werden
  • Die Exposition sollte bewertet werden (Art der Flüssigkeit, Art der Nadel, Menge des Blutes auf der Nadel usw.)
  • Die Expositionsquelle sollte bewertet werden
  • HIV-, HBV- und HCV-Status des Patienten
  • Einverständnis und Testung des Patienten auf diese Krankheiten, wenn der Status unbekannt ist
  • Infektionswahrscheinlichkeit in der vom Krankenhaus versorgten Gemeinschaft, wenn der Patient nicht getestet werden kann
  • Angemessene Behandlung einer positiven Exposition ist erforderlich

Virusspezifisches Postexpositionsmanagement

HIV: Eine Postexpositionsprophylaxe kann dazu beitragen, das Risiko einer HIV-Infektion zu verringern. Ein maximaler Nutzen kann erzielt werden, wenn die Behandlung innerhalb weniger Stunden nach der Exposition eingeleitet wird. Zu den Richtlinien gehören die folgenden:

  • Beginnen Sie mit der Postexpositionsprophylaxe so bald wie möglich
  • Beurteilen Sie die exponierte Person innerhalb von 72 Stunden erneut, insbesondere im Hinblick auf neue Informationen über die Quelle und die Exposition
  • Wird festgestellt, dass die Quelle HIV-negativ ist, kann die Postexpositionsprophylaxe abgesetzt werden
  • Wird festgestellt, dass die Quelle HIV-positiv ist, sollte die Behandlung für 4 Wochen fortgesetzt werden, sofern sie vertragen wird
  • Alle Arbeitnehmer, die HIV ausgesetzt sind, sollten sich nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten einem HIV-Antikörpertest unterziehen

Einige zusätzliche Überlegungen zum Umgang mit HIV-Expositionen:

Bei antiretroviralen Medikamenten besteht die Möglichkeit einer Toxizität, so dass die Anwendung auf Fälle beschränkt werden sollte, in denen ein angemessenes Übertragungsrisiko besteht.

  • Empfohlen wird eine 2-Medikamenten-Therapie (mit 2 Nukleosidanaloga), obwohl unter bestimmten Umständen (z. B. bei einer Quelle mit hoher Viruslast oder bekannter Medikamentenresistenz) eine 3-Medikamenten-Therapie gerechtfertigt sein kann.
  • Der behandelnde Arzt sollte über den Schwangerschaftsstatus und die derzeitige Medikamenteneinnahme informiert werden, da diese die Auswahl des Behandlungsschemas beeinflussen können.

HBV: Die Behandlung nach der Exposition richtet sich nach dem Impfstatus der exponierten Person und dem HBV-Status des Patienten:

  • Unabhängig vom Status des Patienten sollte die Impfserie eingeleitet werden, wenn eine Person einen Nadelstich erleidet und nicht geimpft ist
  • Wurde eine Person geimpft und hat sie nachweislich auf den Impfstoff reagiert, ist nach einer Exposition keine Behandlung erforderlich
  • Ist der Impfstatus der exponierten Person nicht bekannt, sollte sie auf Anti-HBs getestet werden, bevor über eine Behandlung entschieden wird

HCV: Es ist nicht erwiesen, dass eine Behandlung die Infektion von HCV-exponierten Arbeitnehmern verhindern kann. Die Empfehlungen konzentrieren sich auf die Beobachtung der Arbeitnehmer nach der Verletzung und die Überwachung auf HCV-RNA im Serum. Zu den Empfehlungen gehören:

  • Beginnen Sie unmittelbar nach dem Ereignis mit der Untersuchung auf HCV-Antikörper, HCV-RNA-Spiegel und Alanin-Aminotranferase (ALT)-Spiegel.
  • Wiederholen Sie die Tests 2-8 Wochen später.
  • Wenn eine Infektion auftritt, sollte das Gesundheitspersonal zur Behandlung an einen Spezialisten überwiesen werden.
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Was sagen Fingernägel über unsere Gesundheit aus?

Zusammenfassung: Fingernägel gelten als Spiegel der Gesundheit. Zahlreiche Krankheiten und gesundheitliche Probleme sollen sich in Form von Rillen, Flecken, verfärbten oder brüchigen Nägeln zeigen.

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Zum Beispiel wird oft behauptet, Flecken in den Nägeln seien auf Kalzium-, Eisen- oder Vitaminmangel zurückzuführen. Doch das ist wissenschaftlich nicht belegt. Wer einen Nährstoffmangel vermutet, sollte eine Blutanalyse durchführen und vor allem die Werte für Vitamin H (Biotin), Zink, Selen, Eisen und Kalzium prüfen lassen. Unsere Fingernägel sagen viel über unsere Gesundheit aus.

Verfärbte Nägel: Wann zum Arzt?

  • Bei weißen Flecken im Nagel handelt es sich meist um harmlose Lufteinschlüsse, die beim Wachsen des Nagels entstehen und von selbst wieder herauswachsen.
  • Zu gelblichen Verfärbungen kann der Kontakt mit einigen Putzmitteln und rotem Nagellack führen. Einige Farbpigmente des Lacks sind so intensiv, dass sie in die Nagelplatte eindringen. Deshalb immer unterlackieren! Allerdings enthalten auch farblose Lacke Weichmacher und Entfetter, die Nägel spröde machen. Deshalb gelegentlich Wochen ohne Nagellack einlegen.
  • Bei hellbraunen Verfärbungen ist ein Arztbesuch ratsam, denn so beginnt häufig ein Nagelpilz, der unbehandelt den gesamten Nagel zerstört und sich auf weitere Nägel ausbreiten kann.
  • Dunkelbraune bis schwarze Flecken, die nicht herauswachsen, sollte man unbedingt einem Hautarzt zeigen. Bei dunklen Verfärbungen kann es sich um den schwarzen Hautkrebs (Melanom) handeln.

Hilfe bei brüchtigen Fingernägeln

Was Rillen in Fingernägeln bedeuten

Der Nagel entsteht durch Zellteilung: In der Nagelmatrix stapeln sich mehrere Schichten hornbildender Zellen, neue Zellen schieben die alten nach vorn, bis diese aushärten und den Nagel bilden. Pro Monat wächst ein Nagel etwa vier Millimeter.

Längsrillen treten gelegentlich bei Rheuma oder Lebererkrankungen auf, sind in den meisten Fällen aber eine völlig normale Alterserscheinung.

Querrillen treten oft einige Zeit nach schweren Magen-Darm-Infekten, Grippe mit hohem Fieber, einer Chemotherapie oder Phasen extremen Stresses auf. Sie zeigen sich aber in der Regel erst lange nachdem die Erkrankung überstanden ist. Denn Nägel wachsen im Durchschnitt nur vier Millimeter pro Monat. Querrillen werden also erst sichtbar, wenn der eigentliche Anlass längst vorüber ist.

Lästig sind brüchige und splitternde Nägel. Sie sind meist auf eine ausgelaugte, poröse Nagelplatte zurückzuführen, zum Beispiel durch häufiges Händewaschen, Geschirrspülen oder Desinfizieren. Nur wenn Nägel über Monate immer wieder brechen oder splittern, kann tatsächlich ein Vitaminmangel (Biotin) oder eine Unterfunktion der Schilddrüse vorliegen.

Nahrungsergänzung, Lacke, Cremes und Öle

Die Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln, Lacken, Ölen und Cremes versprechen harte, gesunde Nägel durch Inhaltsstoffe wie Biotin und andere Vitamine, Zink, Selen und Kalzium, Gojibeeren- oder Kautschukextrakte, Avocado- oder Weizenkeimöl-Zusätze. Für die meisten dieser Zusatzstoffe ist jedoch nicht wissenschaftlich belegt, dass sie sich positiv auf die Nagelgesundheit auswirken.

  • Zumindest im Tierversuch hat Biotin als Nahrungsergänzungsmittel die Hufe von Schweinen schneller wachsen lassen und in einer Anwendungsbeobachtung am Menschen einen gewissen Effekt gezeigt. Allerdings fehlen wissenschaftliche Studien, wie lange und in welcher Dosierung dieses Vitamin eingenommen werden sollte. Deshalb raten Experten zur Vorsicht mit solchen Präparaten, da Überdosierungen, Neben- und Wechselwirkungen nicht ausgeschlossen werden können. So kann ein Zuviel an Biotin zum Beispiel die Aufnahme von Vitamin C stören.
  • Lacke geben ein Gefühl von festeren Nägeln. Ob sie tatsächlich Wirkstoffe in die damit behandelten Nägel einschleusen können, bezweifeln Experten.
  • Cremes und Öle können die Nagelhaut zumindest geschmeidig halten und dadurch einen Beitrag zur Nagelgesundheit leisten. Die Nagelhaut schützt die Nagelwurzeln vor Fremdkörpern und Keimen.

Tipps für schöne und gesunde Nägel

Wer zu brüchigen Nägeln neigt, sollte besser feilen, statt die Nägel mit der Schere oder Zange zu kürzen. Denn das Schneiden oder Kneifen führt dazu, dass die bogenförmige Nagelplatte plattgedrückt wird und der vordere Nagelrand splittern kann.

Kleinere Unebenheiten oder Verfärbungen lassen sich mit einer feinen Maniküre-Feile vorsichtig entfernen. Nach einer anschließenden Politur sehen die Nägel beinahe aus wie lackiert. Keinesfalls sollte die Nagelhaut entfernt oder weggeknipst werden – dadurch wird die Nagelwurzel als Einstiegspforte für Keime geöffnet.

Niednägel sollten niemals herausgezogen, sondern mit einem Pflaster abgeklebt werden, bis sie herausgewachsen sind. Häufiges Eincremen mit normaler Handcreme verhindert ihre Neubildung.

Wer seinen Nägeln etwas besonders Gutes tun möchte, verwendet vor dem Schlafengehen eine feuchtigkeitsspendende Handcreme, massiert diese auch auf den Nägeln und Nagelhäutchen ein und geht dann mit Handschuhen schlafen. Der Lohn für diesen Aufwand zeigt sich beim Ausziehen der Handschuhe am nächsten Morgen: samtweiche Hände mit schönen, glänzenden Nägeln.

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Wie finde ich einen guten Zahnarzt?

Zusammenfassung: Für viele Menschen gibt es schönere Dinge, als der Besuch beim Zahnarzt. Umso wichtiger ist es, einen guten Zahnarzt zu finden, der sowohl fachlich als auch menschlich überzeugt. Worauf Sie achten müssen, erfahren Sie im folgenden Artikel.

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Gute Praxisorganisation

Gerade Berufstätige kennen das: Besondere Terminangebote am Abend kommen den Bedürfnissen von Patienten entgegen. Aber flexible Öffnungszeiten sagen noch nichts über die Qualität einer Zahnarztpraxis aus. Lange Wartezeiten auf einen Termin oder lange Wartezeiten in der Praxis sind oft ein Indiz für eine schlechte Praxisorganisation. Patienten sollten bei einem fest vereinbarten Termin grundsätzlich nicht länger als 30 Minuten warten müssen. Bei Schmerzen sollte es stets möglich sein, zeitnah einen Termin zu erhalten.

Viele Praxen bieten ein sogenanntes Recall System an, bei dem Patienten eine automatische Benachrichtigung erhalten, um sie an zahnärztliche Kontrolltermine zu erinnern. Denn: Zweimal im Jahr haben gesetzlich Krankenversicherte Anspruch auf eine zahnärztliche Kontrolluntersuchung.

Kompetentes Erstgespräch und gründliche Eingangsuntersuchung

Wenn sich Patienten in einer neuen Praxis vorstellen, sollte der Zahnarzt ein ausführliches Erstgespräch führen. Dabei wird er nach bestehenden Erkrankungen wie Karies, Parodontitis oder anderen Grunderkrankungen fragen, sowie nach möglichen Therapiewünschen. Wichtig ist auch eine gründliche Erstuntersuchung, damit sich der Zahnarzt ein eigenes Bild vom gesundheitlichen Zustand der Zähne und des Zahnfleisches machen kann. Dazu gehört manchmal auch ein Röntgen der Zähne.

Beratung und Wahlfreiheit bei anstehenden Behandlungen

Steht eine konkrete Behandlung an, muss der Arzt den Patienten in verständlicher Sprache beraten. Das Aushändigen von schriftlichen Informationen ersetzt niemals das verpflichtende Gespräch. Die Beratung sollte findet nicht im Liegen stattfinden, sondern sitzend und auf Augenhöhe mit dem Arzt. Nicht das Praxispersonal, sondern der Arzt berät den Patienten umfassend zum Verlauf der Therapie und deren Risiken und bietet Alternativen an. Ein Zahnarzt, der die Kassenzulassung besitzt, ist verpflichtet, die Therapien und Leistungen der Krankenkasse ausführlich darzustellen. Vorsicht ist geboten, wenn der Arzt Kassenleistungen als unzureichend abwertet und nur eine kostenpflichtige Therapie vorschlägt. In vielen Fällen ist eine Behandlung ohne kostenpflichtige Extras möglich (Ausnahme u.a.: Zahnersatz).

Hinweis: Ein Zahnarzt, der nicht nur am Geld des Patienten interessiert ist, wird kostenfreie Alternativen der Krankenkasse benennen und Zusatzangebote mit privaten Mehrkosten als solche darstellen. Unterschiede in Preis und Qualität müssen für den Patienten klar nachvollziehbar sein.

Fokus: Mundpflege daheim

Ein kompetenter Zahnarzt legt viel Wert auf eine gute Zahnvorsorge. Das bedeutet, dass der Zahnarzt dem Patienten im Rahmen der Kontrolltermine regelmäßig Tipps und Hilfestellungen für die häusliche Mundpflege gibt. Zudem sollte er regelmäßig die Tiefe von Zahnfleischtaschen messen, um frühzeitig eine Parodontitis zu erkennen und zu behandeln.

Hinweis: Ein guter Zahnarzt (https://www.zahnarzt-glass.de) bindet den Patienten aktiv in die Zahnvorsorge ein und ist nicht primär darauf bedacht, ihm regelmäßig eine teure Professionelle Zahnreinigung zu verkaufen. Denn: Entscheidend ist weniger die Zahnreinigung in der Praxis als vielmehr die täglich, korrekt durchgeführte Mundhygiene daheim.

Wenn sich Patienten für eine Professionelle Zahnreinigung entscheiden, sollten sie darauf achten, dass der Zahnarzt selbst das Ergebnis der Zahnreinigung im Nachgang kontrolliert.

Vorsicht vor angeblichen Spezialisten

Unter Zahnärzten herrscht hoher Wettbewerb. Mit plakativen Bezeichnungen, die Erfahrung und Kompetenz versprechen, werden gerne neue Patienten angeworben. Anderes als in den übrigen Arztgruppen gibt es aber im zahnmedizinischen Bereich nur wenige Facharzt-Titel.

Hierzu gehören die Fachzahnärzte für Parodontologie, Kieferorthopädie und Oralchirurgie. Begriffe wie „Implantologe“ oder „Prophylaxe Spezialist“ sind nicht geschützt und bieten daher allein kein Qualitätsmerkmal.

Patienten sollten darauf achten, ob der Titel an die Fortbildung einer Fachgesellschaft geknüpft ist. Dazu gehört z.B. der DG PARO-Spezialist für Parodontologie.

Vorsicht bei Arztbewertungsportalen

Arztbewertungsportale, auf denen Patienten auch Bewertungen zu Zahnärzten finden können, erfreuen sich mittlerweile großer Beliebtheit. Patienten sollten jedoch wissen, dass Verzerrungen und Manipulationen möglich sind.

Hinweis: Zum einen können Ärzte bei einigen Bewertungsportalen sogenannte „Premium-Einträge“ kaufen, sodass sie in der Trefferliste ganz oben erscheinen oder farblich hervorgehoben werden. Dieses Ranking ist dann nicht auf positive Bewertungen zurückzuführen.

Viele Ärzte haben bislang nur wenige, unter Umständen sogar nur eine Bewertung erhalten. So lässt sich keine fundierte Meinung über eine Praxis bilden. Patienten sollten daher auch Freunde, Bekannte und Kollegen um Rat fragen.

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Die 5 wichtigsten Nährstoffe für die Haut

Zusammenfassung: Nicht nur Pflegeprodukte sorgen für eine Verbesserung der Haut, sondern auch einige Nährstoffe tragen dazu bei, die Schutzhülle unseres Körpers gesund zu halten. Welche das sind und in welchen Lebensmitteln sie vorkommen, erfahren Sie im folgenden Artikel.

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Am besten ist es, durch eine ausgewogene Ernährung den Bedarf an Nährstoffen zu decken. Wir haben die 5 wichtigsten Nährstoffe für eine gesunde Haut zusammengestellt. Es ist auf jeden Fall einen Versuch wert, diese in die Ernährung mit einzubauen. Anbieter wie Shop Apotheke bieten jedoch auch Nahrungsergänzungsmittel an, um den täglichen Bedarf abzudecken.

Omega-3-Fettsäuren

Das Omega-3-Fettsäuren eine wichtige Rolle für das Herz-Kreilauf-System und das Gehirn spielen, ist allgemein bekannt. Darüberhinaus reduzieren sie jedoch auch Entzündungen der Haut und verbessern den Feuchtigkeitgehalt. Ein Mangel an Omega–Fettsäuren kann somit zu einer rauen, schuppigen Haut führen und sogar Dermatitis verursachen. Omega-3-Fettsäuren sind in Leinsamen, Walnüssen und fettem Fisch wie Lachs, Makrele, Thunfisch, Hering und Sardinen enthalten.

Vitamin C

Vitamin C ist wichtig für die Haut, das es hilft neue Hautzellen zu bilden und Kollagen zu produzieren, die die Wundheilung unterstützen. Ein Mangel an Vitamin C kommt jedoch recht selten vor. Im schlimmsten fall kann dies zu Skorbut führen, welches zu einer fleckigen Haut und schlechten Wundheilung führt. Nahrungsmittel, die besonders viel Vitamin C enthalten, sind Zitrusfrüchte, Tomaten, Beeren, Paprika und Kiwis.

Pflege für die Haut: Wichtige Nährstoffe zur Pflege der Haut

Vitamin A

Vitamin A fördert nicht nur das Immunsystem, es ist durch seine antioxidative Wirkung auch ein Schutz der Haut vor UV-Strahlung und fördert das Wachstum von neuen Hautzellen. Das Vitamin kommt vor allem in grünem Blattgemüse, Brokkoli, Karotten, Süßkartoffeln und Kürbis vor.

Vitamin E

Durch seine antioxidative Wirkung trägt Vitamin E zum Schutz vor UV-Schäden der Haut bei. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass trockene Haut auf einen Mangel an Vitamin E zurückzuführen ist. Das Vitamin ist vor allen in pflanzlichen Ölen wie Sonnenblumen- oder Weizenkeimöl zu finden, sowie mandeln und Haselnüssen.

Zink

Zink ist ein wichtiger Nährstoff für die Wundheilung und hält zudem die Haut gesund. Vor allem Menschen, die chronisch offene Wunden haben, können mithilfe von Nahrungsergänzungsmitteln den Zinkgehalt erhöhen, sofern dieser zu niedrig sein sollte. In einer gesunden, ausgewogenen Ernährung ist Zink vor allem in Rind- und Schweinefleisch zu finden, sowie Hülsenfrüchten und Meeresfrüchten.

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Sicherheit für die Augen

Zusammenfassung: Die Augen sind besonders empfindlich und müssen daher auch besonders geschützt werden. Das gilt insbesondere bei der Arbeit mit Chemikalien oder wenn an Maschinen gearbeitet wird. Im folgenden Artikel verraten wir, welche Arten von Schutzbrillen es gibt.

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Gefahren für die Augen

Für diejenigen, die mit Chemikalien, energiereichem Licht oder Maschinenanlagen arbeiten, ist es wichtig, die Augen vor Partikeln, Chemikalien und energiereichem Licht zu schützen. Einige häufige Augengefahren sind:

  • Gase
  • Dämpfe
  • Nebel
  • Partikel
  • Laserlicht und
  • ultraviolettes Licht.

Es gibt drei Haupttypen von Augenschutz, jede mit Vor- und Nachteilen. Sie sind Schutzbrillen, Schutzbrillen und Gesichtsschutzschilde. Mehr Informationen dazu auch unter www.schutzbrillen.com.

Schutz für die Augen bei der Arbeit

Schutzbrillen

Schutzbrillen haben bruchsichere Gläser aus Materialien wie Polycarbonat oder Propionat-Kunststoff mit Seitenschutz. Sie wurden entwickelt, um große, physische Gegenstände wie Holzspäne davon abzuhalten, die Augen zu verletzen. Sie werden auch verwendet, um Laserlicht zu filtern und zu verhindern, dass Reflexionen des Lasers in das Auge eindringen und Netzhautverbrennungen verursachen. Schutzbrillen bieten wenig bis keinen Schutz vor Flüssigkeiten oder Dämpfen. Schutzbrillen können mit Korrekturgläsern und sogar mit bifokalen Brillen gekauft werden.

Brillen

Schutzbrillen können belüftet oder nicht belüftet sein.

  • Nicht belüftete Schutzbrillen schützen die Augen vor Dämpfen, Nebel oder anderen Gefahren. Die Augen müssen vollständig bedeckt sein, aber ein Abdecken der gesamten exponierten Haut ist nicht erforderlich.
  • Belüftete Schutzbrillen schützen vor mäßigen Flüssigkeitsmengen ohne Gefahr von Dampf oder Nebel. Es gibt mehrere Arten. Beispielsweise hat die übliche Baumarktbrille gebohrte  Löcher im Kunststoff. Dies ist für Laborarbeiten ungeeignet, da Flüssigkeiten durch die Löcher gelangen können. Belüftete Laborbrillen haben eine Reihe von Knöpfen, die in den Kunststoff eingebettet sind. Diese Knöpfe beinhalten eine Prallplatte, die Luft durchlässt, aber eine physikalische Barriere für Flüssigkeiten darstellt.

Gesichtsschutz

Ein Gesichtsschutz ist kein eigenständiger Augenschutz. Sie schützen das gesamte Gesicht mit einer Schutzbrille unter dem Schild, um Flüssigkeiten aufzufangen, die möglicherweise am Schild vorbeigekommen sind.

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Zahnspange: Kieferorthopäde oder Kieferchirurg?

Zusammenfassung: Bei schiefen Zähnen oder Kieferfehlstellungen kommt man meistens nicht an einer Zahnspange vorbei. Dann stellt sich die Frage ob ein Kieferorthopäde oder ein Kieferchirurg der richtige Spezialist für die Zahnspangenbehandlung ist. Diese Frage stellt sich oft, da für den Laien der Unterschied oftmals nicht ganz ersichtlich ist.

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Was ist der Unterschied zwischen einem Kieferorthopäden und einem Kieferchirurgen?

Abgesehen von Ausbildungsschwerpunkten, der Qualifikation, sowie Ausbildungsdauer ist der größte Unterschied von Kieferorthopäden und Kieferchirurgen der Tätigkeitsbereich.

Wobei ein Kieferorthopäde sich eher um Zahnspangenbehandlungen bei Patienten mit schiefen Zähnen kümmert, ist der Kieferchirurg der Spezialist, wenn es um Operationen im Gesichts- und Kieferbereich geht.

Kieferorthopäde

Ein Kieferorthopäde hat Zahnmedizin studiert und ist ein Zahnarzt, der sich auf die Bewegung von Zähnen spezialisiert hat. In der Regel beschäftigt sich ein Kieferorthopäde mit Zahnspangen und hilft so Patienten mit Zahnregulierungen über einen längeren Zeitraum Zahnfehlstellungen zu beheben.

Hierbei kommen für Kinder und Jugendliche oder Erwachsene unterschiedliche Zahnspangenarten wie beispielweise unsichtbare Zahnspangen, die sogenannte Invisalign-Methode zum Einsatz.

So finden Sie einen guten Kieferchirurgen

Kieferchirurg

Ein Kieferchirurg ist ein Arzt, der eine humanmedizinische Fachausbildung absolviert hat und zu den Spezialisten in der Chirurgie zählt. Um in der Kieferchirurgie arbeiten zu können muss man Medizin, Zahnmedizin, sowie eine Facharzt Ausbildung für Mund, Kiefer und Gesichtschirurgie absolviert haben.

Was macht ein Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg?

Ein Chirurgie Experte für Mund, Kiefer und Gesicht ist spezialisiert auf Operationen im Gesichtsbereich. In der Regel beschäftigt sich ein Oral- und Kieferchirurg in Brühl mit allen Operationen im Bereich Gesicht, Nase, Kiefer oder Mund.

Kieferorthopädie bei Zahnspangen Behandlungen

Wenn man eine Zahnspange in Deutschland benötigt, sollte man zu einem Kieferorthopäden gehen. Dieser Fachzahnarzt kann Ihnen am besten mit Ihrem Kieferproblem oder Ihren ungeraden Zähnen helfen. Zwar haben sich einige Zahnärzte auch auf die Kieferorthopädie spezialisiert, jedoch werden Zahnregulierungen vorrangig von Kieferorthopäden angeboten.

In Deutschland findet man vermehrt auch Gemeinschaftspraxen, in der jeweils ein Zahnarzt als auch ein Kieferorthopäde anzutreffen sind. Bei manchen Patienten ist die Kieferfehlstellung so gravierend, dass man nur mit einer reinen Zahnspangenbehandlung keinen Erfolg hat. In solchen Fällen ist die beste Behandlungsform eine Kombination von Kieferorthopädie und Kieferchirurgie.

Kieferchirurgische Kombinationsbehandlungen bei Kieferfehlstellungen

Komplexe Fehlstellungen im Kieferbereich werden häufig in Kombination mit einem Kieferorthopäden sowie einem kieferchirurgischen Eingriff behandelt. Es ist also eine Zusammenarbeit aus beiden Fachbereichen notwendig um eine erfolgreiche Behandlung zu erzielen. Das ist zwingen notwendig, wenn der Patient sen Wachstum schon beendet hat und eine Korrektur der Kieferfehlstellung mit einer Zahnspange alleine daher nicht möglich ist.

Ablauf einer Kombination Behandlung von Kieferorthopädie und Kieferchirurgie

In der Regel macht man sich zuerst einen Erstberatungstermin, aus um konkret mit dem Spezialisten über die Beschwerden, mögliche Behandlungsmethoden sowie Behandlungsabläufe zu sprechen. Achten Sie hier darauf, dass sich der Arzt genug Zeit für Ihre Bedürfnisse und Ihre Fragen nimmt.

Sprechen Sie Kosten direkt im Ersttermin an, sodass Sie keine bösen Überraschungen danach erwarten. Oftmals werden gleich beim ersten Termin kostenpflichtige Fotos und Röntgen gemacht, sodass direkt erste Behandlungsoptionen besprochen werden können.

Besprechung im Detail

Sobald Sie sich für die vorgeschlagene Behandlung entschieden haben findet der zweite Behandlungstermin statt, der sozusagen als Startschuss dient. In diesem Termin wird im Detail über die Behandlungsmethoden sowie über den konkreten Ablaufplan mit dem Kieferorthopäden gesprochen.

In der Regel lernen Sie auch bald den behandelnden Kieferchirurgen einmal kennen, der Ihnen anhand von Modellen genau erklärt wie die Kieferoperation ablaufen wird.

Anbringung der Zahnspange schon vor der OP

Die Zähne müssen schon vor der Operation in die richtige Stellung bewegt werden. daher wird die Zahnspange schon zu Beginn der Behandlung eingesetzt. Die Vorbehandlung dauert meist 12-18 Monate.

Kieferchirurgischer Eingriff

Dann erfolgt die Operation des Kiefers vom Kieferchirurgen in Kombination mit einem einwöchigen stationären Aufenthalt für die Genesung. Je nachdem wie schnell Sie sich erholt haben, beginnt die Heilungsphase und die Zahnspangenbehandlung wird fortgesetzt bis die Zähne in der richtigen Position liegen. In der Regel kann das noch ein paar Monate dauern.

Wie hoch sind die Kosten?

Deutschland gehört zu den wenigen Ländern, in denen der chirurgische Eingriff von den meisten Krankenkassen komplett übernommen wird und somit keine Kosten für den Patienten entstehen. Das gilt allerdings nur für den operativen Eingriff. Sehr wohl muss der Patient für die Zahnspange beim Kieferorthopäden und meist ein Privathonorar an den Chirurgen selbst zahlen. Der Preis für die Zahnregulierung ist abhängig von der Zahnspangenart.

Eine durchsichtige Zahnspange ist in der Regel etwas teurer, als eine Zahnregulierung mit Metall-Brackets. Bei Kindern wurden bisher vor allem abnehmbare Zahnspangen verwendet. Diese sind etwas günstiger als z.B. Invisalign Zahnspangen, die es mittlerweisle auch für Kinder von 6-10 Jahren gibt. Die Invisalign-Methode arbeitet genauer als herkömmliche abnehmbare Zahnspangen.

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So können Raucher das Gesundheits-Risiko reduzieren

Zusammenfassung: Mit Glimmstengeln haben E-Zigaretten nichts zu tun. Sie verbrennen keinen Tabak, sondern verdampfen Flüssigkeiten, die wahlweise Nikotin enthalten oder nicht. Da dabei weniger krebserregende Substanzen entstehen, raten Experten Rauchern schon länger umzusteigen. Neue Studien geben ihnen Recht.

Inhaltsverzeichnis

Studien zeigen es: E-Zigaretten sind gesünder

Vor vier Jahren erschien schon einmal ein Cochrane-Gutachten über E-Zigaretten als Mittel zur Raucherentwöhnung. Damals lagen nur 15 Studien zum Thema vor. Heute sind es bereits 50.

Es gibt inzwischen mehr Forschung auf diesem Gebiet. Und auch einige zusätzliche Studien, die als die verlässlichsten gelten. Man nennt sie randomisierte Kontrollstudien. Und jetzt gibt es stärkere Belege dafür, dass E-Zigaretten dabei helfen können, das Rauchen aufzugeben.

Zehn Prozent der Raucher verzichten dank E-Zigaretten auf Tabak

Die meisten der analysierten Studien stammen aus den USA, aus Großbritannien und Italien, keine einzige aus Deutschland. Die Cochrane-Gutachterinnen und Gutachter leiten daraus ab: Wenn Tabakraucher Nikotin-Pflaster oder -Kaugummis nutzen, um das Qualmen aufzugeben, also die üblichen Mittel zur Entwöhnung, dann führt das nur in sechs von hundert Fällen zum Erfolg. Entscheiden sie sich dagegen für E-Zigaretten mit Nikotin, dann schaffen es zehn von hundert Raucherinnen oder Rauchern, keinen Tabak mehr anzurühren.

Sind E-Zigaretten gesünder als normale Zigaretten?

Das mag erst einmal nach keiner besonders hohen Zahl klingen. In einer perfekten Welt würde jeder, der es will, einfach mit dem Rauchen aufhören. Aber in der Realität ist das äußerst schwierig. Deshalb macht es schon einen Unterschied, wenn zehn von hundert Rauchern aufhören und nicht nur sechs. Denn das ist das Beste, was sie für ihre Gesundheit tun können.

Offenbar kommt es auf das Nikotin an. Denn E-Zigaretten, die es nicht freisetzen, schneiden kaum besser ab als Nikotinpflaster und -kaugummis.

Ob langfristige Nebenwirkungen drohen, ist noch unklar

In den Studien seien bisher keine bedenklichen Nebenwirkungen durch das Dampfen von E-Zigaretten aufgefallen

Die E Zigarette von TastE-smoke wurden gut vertragen, ernste Gesundheitsschäden traten nicht auf – was man allerdings nur für die kurzen Zeiträume der Studien sagen kann. Die große Frage ist: Was passiert, wenn man E-Zigaretten langfristig nutzt? Darauf kann das Gutachten keine Antwort geben. Studien, die dies bewerten, laufen im Allgemeinen sechs oder vielleicht zwölf Monate. Längere Datenreihen stehen im Moment nicht zur Verfügung.

Sie würde Rauchern durchaus E-Zigaretten empfehlen, wenn sie mit Nikotin-Pflastern oder -Kaugummis nicht klarkommen, sagt die Harvard-Professorin. Das Gesundheitsrisiko beim Dampfen sei sicher geringer als das durchs Rauchen.

Dampfen ist gesünder als Rauchen – aber gesund ist es nicht

In einem neuen Übersichtspapier aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum liest sich das nicht anders. Das DKFZ betont aber auch, E-Zigaretten seien keineswegs harmlos. Was man halt noch nicht weiß: Wie viel weniger schädlich sie letztendlich sind. Also, wenn Raucher auf E-Zigaretten umsteigen, dann kann es sein, dass sie ihr Schädigungspotenzial deutlich reduzieren. Sie sollten dann langfristig natürlich auch mit den E-Zigaretten aufhören, weil die wahrscheinlich auch eine gewisse Gesundheitsgefahr bergen.

Genau lässt sich das aber noch nicht sagen, denn es gebe bisher keine entsprechenden Langzeitstudien. Auf der anderen Seite ist es auch so, dass eben für Nichtraucher, insbesondere für Jugendliche, E-Zigaretten überhaupt nicht geeignet sind. Weil für diejenigen, die sonst keinen Rauch inhalieren, natürlich alles andere eine Gesundheitsgefährdung darstellt.

E-Zigaretten als Entwöhnungshelfer

Inzwischen versuchen Fachleute die E-Zigaretten stärker als geeignete Ausstiegshilfen vom Rauchen zu propagieren. Sie verringerten schon heute die Zahl der Raucherinnen und Raucher und die Gesundheitsrisiken, die mit der Tabakzigarette verbunden seien: Bei den E-Zigaretten wird ja nur ein Liquid erhitzt und eben nicht verbrannt. Das ist der wesentliche Unterschied. Und dieser wesentliche Unterschied führt eben dazu, dass die Risiken überschaubar sind. Es ist nicht gesund, zu dampfen, aber es ist weit, weit weniger schädlich als das Rauchen.

Vielen Rauchern sei das allerdings gar nicht bewusst. Die Mehrzahl der Bevölkerung geht noch immer davon aus, dass die E-Zigarette genauso schädlich sei oder sogar noch schädlicher als die Verbrennungszigarette. Und das ist natürlich eine Fehlinformation!

Die E-Zigarette ist immer noch hochumstritten, aber eigentlich sind sich die Fachleute weitgehend einig: Rauchern kann sie helfen, auszusteigen und ihr Gesundheitsrisiko zu senken – Nichtraucher sollten lieber die Finger davon lassen!

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