Depressionen durch Vitamin-D Mangel

Depressionen durch Vitamin-D Mangel

Haben Sie das nasskalte, graue Wetter auch schon satt? Spätestens ab November, besonders aber in den Wintermonaten geht der Spiegel des Sonnenvitamins D im Körper nach unten. Neueste Studien belegen jetzt, dass es einen Zusammenhang zwischen Vitamin-D Mangel und den bekannten Winterdepressionen gibt.

Die Wissenschaftler der University of Georgia kamen dabei zu dem Schluß, dass Vitamin-D Mangel zumindest indirekt psychische Erkrankungen auslösen kann und somit auch verantwortlich ist für Depressionen. Im Folgenden 4 Fakten die diesen Schluß nahelegen.

  • Der Vitamin-D-Spiegel im Körper schwankt im Jahresverlauf. Während im Sommer die meisten Menschen einen hohen Anteil Vitamin-D im Blut haben, ist er im Winter sehr gering.
  • Schon länger durch entsprechende Studien belegt: Menschen mit Depressionen haben einen geringeren Anteil von Vitamin-D im Blut. Auch andere psychische Erkrankungen werden durch den mangel an Vitamin-D gefördert, so steigt das Risiko für eine Schizophrenie um über das 2-fache.
  • Vitamin-D spielt eine wichtige Rolle bei der Produktion von Serotonin und Dopamin. Diese beiden Stoffe stehen im Verdacht, für Depressionen verantwortlich zu sein, denn entsprechende Patienten haben zu wenig davon im Blut.
  • Im Hypothalamus gibt es viele Bindestellen für Vitamin D. Diese Hirnregion steuert vor allem unsere biologische Uhr und ist damit auch für unser Wohlbefinden verantwortlich.

 

Depressionen als Erkrankung

 

Müde und kraftlos im Alltag

Winterdepressionen werden als saisonal abhängige Depressionen (SAD) eingestuft, die jährlich wiederauftreten und dies vor allem in der dunklen Jahreszeit. In der Regel fangen Sie mit dem Beginn der Herbstmonate an und enden dann im Frühjahr. Während dieser Zeit klagen betroffene Menschen über fehlende Kraft und Energie, über Traurigkeit und fehlende Ziele. Häufig wird dann auch zu viel gegessen, vor alem Süßigkeiten, so dass auch das Gewicht zunimmt. Zu den weiteren Symptomen gehören ein erhöhtes Schlafbedürfnis und eine allgemeine Antriebslosigkeit.

Sollten diese Symptome über einen längeren Zeitraum bei Ihnen auftreten oder in den letzten Jahren mehrfach aufgetreten sein, dann suchen Sie Rat bei Ihrem Arzt. Depressionen sind eine Krankheit – und Sie können erfolgreich behandelt werden.

In den nächsten Monaten werden wir regelmässig neue Informationen auf unseren Gesundheitsportal veröffentlichen und Ihnen hoffentlich Anlaufstelle, Hilfe und Ratgeber sein.

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Teile mich...